Berk Kutsal ♥ BigData-Insider

Berk Kutsal

Redakteur
Vogel IT-Medien

Berk Kutsal ist Redakteur bei IP-Insider sowie Bigdata-Insider und schreibt über Themen, die unsere Welt verändern und ein stückweit besser machen. Besonders faszinieren ihn Künstliche Intelligenz und die Frage: Welchen konkreten Nutzen hat das für den Unternehmensalltag?

Seinen Einstieg in den Journalismus fand Berk damals noch mit einem Volontariat beim PC-Magazin. Es folgten viele Jahre in der IT-Kommunikation mit Stationen in mehreren PR-Agenturen und schließlich als PR-Manager für den DACH-Raum bei einem internationalen IT-Sicherheitsunternehmen.

In der Zeit arbeitete er an der Schnittstelle zwischen Technik, Medien und Unternehmensrealität. Eine Perspektive, die seine Arbeit bis heute prägt. Mit dem Wechsel zurück in die Redaktion kehrt er zu seinen eigentlichen journalistischen Wurzeln zurück und macht genau das, was ihn seit jeher antreibt: Technologien nicht nur zu beschreiben, sondern zu durchdringen und sie so verständlich zu machen, dass ihre Bedeutung greifbar wird.

Abseits der Redaktion engagiert sich Berk ehrenamtlich bei der Freiwilligen Feuerwehr und bekämpft Feuer. Ein anderes Feuer lässt er jedoch nie ausgehen: das Feuer der Neugier, des Wissensdursts und der Faszination für Technologien, die unsere Zukunft formen.

Artikel des Autors

Zwischen Effizienzversprechen und Erschöpfung: Viele Beschäftigte wünschen sich die Arbeit vor dem Zeitalter der KI zurück – und zugleich mehr KI im Unternehmen. (Bild: Midjourney / KI-generiert)
Frust statt Entlastung

KI kostet oft mehr Zeit, als sie spart

39 Prozent der deutschen Teilnehmer einer Adaptavist-Umfrage verwenden nach eigener Einschätzung mehr Zeit auf die Prüfung von KI-Ausgaben, als sie durch deren Einsatz sparen. Zugleich wollen 67 Prozent, dass ihr Unternehmen KI stärker nutzt. Die Angaben zeigen verbreiteten Frust, beruhen aber auf Selbstauskünften und nicht auf gemessenen Arbeitszeiten.

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Mit dem Wechsel von assistierenden zu ausführenden Agenten verlagert sich der Kontrollbedarf im Produktdatenmanagement. Entscheidend wird die Nachvollziehbarkeit einzelner Attributänderungen. (Bild: Akeneo)
Agentische PIM-Systeme

Akeneo stellt Produktdatenpflege auf KI-Agenten um

Mit dem Summer Release 2026 führt Akeneo eine agentische Bedienebene in seine Product Cloud ein. Nutzer sollen Produktdaten künftig über natürliche Sprache steuern, statt Workflows manuell zu konfigurieren. Der Anbieter positioniert die Neuerung ausdrücklich als Governance-gebundene Automatisierung. Der Druck dazu entsteht aus der KI-gestützten Produktsuche selbst.

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Als KI-Avatar mit Ultimatum treibt Kassandra die Teilnehmer durch den Countdown. Die Spielmechanik des Escape-Rooms überträgt Fraunhofer FIT auf die trockene Materie der AI-Act-Kompetenzpflicht. (Bild: Fraunhofer FIT)
Spielerisch zur KI-Kompetenz

Kassandra: Das KI-Exit-Game

Seit Februar 2025 verlangt Artikel 4 des EU AI Act von jedem Unternehmen, das KI einsetzt, nachweisbare KI-Kompetenz seiner Belegschaft. Ab August 2026 dürfen die nationalen Aufsichtsbehörden diese Pflicht durchsetzen. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT setzt bei der Vermittlung nicht auf Frontalunterricht, sondern auf einen Thriller: Kassandra, ein KI-Exit-Game, in dem Teams unter Zeitdruck beweisen müssen, dass sie KI verantwortungsvoll beherrschen.

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Der European Blueprint soll bis Ende 2026 festlegen, welche europäischen Organisationen Zugang zu fortgeschrittenen KI-Modellen erhalten. Verbindliche Pflichten für Anbieter außerhalb der EU entstehen daraus nicht. (Bild: Vergiliy - stock.adobe.com / KI-generiert)
Brüssel plant den Ernstfall

Was passiert, wenn Washington den Modellzugang kappt

Die EU-Kommission verlangt in ihrem Aktionsplan zu Cybersicherheit und KI erstmals Notfallmaßnahmen für den Fall, dass ein Anbieter oder eine Drittstaatsbehörde den Zugang zu fortgeschrittenen KI-Modellen entzieht. Der Anlass liegt einige Wochen zurück. Neun Key Actions sollen europäische Handlungsfähigkeit sichern, doch das Verhältnis von Finanzbedarf und bereitstehenden Mitteln fällt bemerkenswert aus.

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Der AI Studio Skill bindet die Entwicklung von Fusion Agentic Applications in eine VS-Code- und CLI-Umgebung mit Git-Anbindung ein. Im Vordergrund ein damit erstelltes Manager-Coaching-Dashboard. (Bild: Oracle)
Fusion Applications

Oracle erweitert AI Agent Studio um Pro-Code-Werkzeuge

Oracle erweitert das AI Agent Studio für Fusion Applications um eine neue Builder Experience. Kern ist ein „AI Studio Skill“, mit dem Entwickler agentische Anwendungen künftig auch über vertraute Werkzeuge wie Visual Studio Code, Git und KI-Coding-Assistenten erstellen sollen. Der Hersteller adressiert damit die Lücke zwischen Prototyp und Produktivbetrieb.

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Deutschlands Stärke liege dort, wo KI in Prozessen, Produkten und Wertschöpfungsketten der Industrie konkreten Mehrwert schaffe, so die eco-Studie. (Bild: eco)
IW-Studie im Auftrag von eco zur KI-Wertschöpfung in der Industrie

Industrial AI bringt 120 Milliarden Euro Umsatz

Eine neue Studie der IW Consult im Auftrag des eco – Verband der Internetwirtschaft beziffert den Umsatz aus KI-gestützten Produktinnovationen in Deutschland auf über 120 Milliarden Euro. Die Analyse verortet die Stärke des Standorts in industriellen Anwendungen. Mehr als jedes zweite KI-nutzende Unternehmen passt bestehende Modelle an, statt eigene Basismodelle zu entwickeln.

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Devin Security Swarm soll Schwachstellen nicht nur aufspüren, sondern ihre Ausnutzbarkeit in einer isolierten Sandbox validieren und Korrekturen als Pull Request bereitstellen.  (Bild: Cognition)
KI-Agenten für die Applikationssicherheit

Cognition stellt Devin Security Swarm vor

Cognition, Anbieter des Softwareentwicklungsagenten Devin, hat mit „Devin Security Swarm“ eine Lösung vorgestellt, die Sicherheitslücken automatisiert aufspüren, ihre tatsächliche Ausnutzbarkeit zur Laufzeit prüfen und Korrekturen direkt als Pull Request bereitstellen soll. Der Hersteller reagiert damit nach eigenen Angaben auf ein wachsendes Missverhältnis: KI-Agenten erzeugen Code schneller, als Sicherheitsteams ihn prüfen können.

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Definition

Was ist Generative AI?

Generative AI (Artificial Intelligence) ist eine Form von Künstlicher Intelligenz (KI), die auf Basis von Vorgaben und vorhandenen Informationen Inhalte generiert. Es kommen KI-Verfahren und -Technologien wie trainierte neuronale Netzwerke, maschinelles Lernen (Deep Learning) und KI-Algorithmen zum Einsatz, um nach Anweisungen Texte, Bilder, Audio- und Videoinhalte, Programmcode, 3D-Modelle und anderes zu erzeugen.

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Definition

Was ist Google Gemini?

Google Gemini ist ein multimodales KI-Modell, das auf Forschung von DeepMind basiert und von Google entwickelt wurde. Das Modell gehört zu einer neuen Generation von KI-Anwendungen, die komplexe Aufgaben in der Datenverarbeitung und -analyse bewältigen.

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Definition

Was ist Prompt Engineering?

Prompt Engineering entwickelt sich rasant zu einer der strategisch wichtigsten Disziplinen im Kontext generativer KI. Ob Chatbots, Textgeneratoren oder Code-KI: Wer Maschinen bessere Fragen stellt, bekommt bessere Antworten und somit auch bessere Ergebnisse.

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Definition

Was ist der AI Act?

Die Europäische Union setzt mit dem AI Act (Verordnung EU 2024/1689) neue Maßstäbe im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Anbieter und Anwender müssen jetzt umfassende Pflichten erfüllen – Verstöße können teuer werden. Was der AI Act konkret bedeutet, welche Systeme betroffen sind und welche Fristen gelten, erklärt dieser Beitrag.

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Definition

Was ist AIOps?

Artificial Intelligence for IT Operations (AIOps) verwendet Künstliche Intelligenz (KI), Maschinelles Lernen (ML) und Big Data zur Überwachung, Optimierung und Automatisierung des IT-Betriebs. Die von den verschiedenen Geräten und IT-Systemen gelieferten Daten werden mithilfe Künstlicher Intelligenz analysiert, um Probleme oder Anomalien zu erkennen und passend darauf zu reagieren.

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Definition

Was ist Big Data?

Der im Internet und in den Unternehmen verfügbare Datenberg – diese Tatsache wird als Big Data umschrieben – wird immer größer, unübersichtlicher und lässt sich nur schwer verarbeiten. Immer technologisch anspruchsvollere Tools und Programme sollen die Datenflut zähmen.

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Definition

Was ist Label Flipping?

Label Flipping ist eine Angriffsmethode, die auf das maschinelle Lernen von KI-Modellen abzielt. Sie manipuliert die Label der Daten, mit denen die KI trainiert wird. Dadurch lässt sich das Verhalten der Modelle manipulieren. Label Flipping kann die Performance, Zuverlässigkeit und Genauigkeit der Künstlichen Intelligenz signifikant beeinträchtigen.

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KI in der Chefetage

CEOs vertrauen KI mehr als ihren Vorständen

Künstliche Intelligenz (KI) erobert die Chefetagen deutscher Unternehmen. Eine aktuelle Umfrage von Dataiku zeigt: 95 Prozent der deutschen CEOs halten KI-Agenten für gleichwertige oder bessere Berater als menschliche Vorstandsmitglieder. Ist das der Beginn einer datengetriebenen Führungskultur oder ein Alarmzeichen für den menschlichen Faktor in der Unternehmensstrategie?

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Bitkom-Studie: Deutschlands Digitalpolitik vor dem Reset?

Ampel versagt bei Digitalisierung: Note 4,7 für die scheidende Regierung

Deutschlands Wirtschaft stellt der scheidenden Bundesregierung ein vernichtendes Zeugnis aus: Die Digitalpolitik der Ampel-Koalition wird im Schnitt mit der Note 4,7 bewertet – mangelhaft. Trotz ambitionierter Pläne bleiben regulatorische Hürden, schleppender Netzausbau und zögerliche Investitionen große Hemmschuhe. Kann die nächste Regierung den digitalen Stillstand aufbrechen?

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Definition

Was ist ein Large Language Model?

Large Language Models sind große generative Sprachmodelle mit Künstlicher Intelligenz (KI), die mit riesigen Mengen an Textdaten vortrainiert sind. Sie basieren auf neuronalen Netzen, in der Regel in Transformer-Architektur, und besitzen viele Milliarden Parameter. LLMs können natürliche Sprache verarbeiten, verstehen und generieren.

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Transparenz wird zum Risiko: DeepSeek-R1 und CoT Reasoning

Wie Hacker KI austricksen

Das KI-Modell DeepSeek-R1 setzt auf Chain-of-Thought (CoT) Reasoning, um Denkprozesse transparent zu machen. Doch diese Transparenz birgt Risiken: Sicherheitslücken ermöglichen Prompt-Injection-Angriffe, das Auslesen interner System-Prompts und das Offenlegen sensibler Daten wie API-Schlüssel. Trend Micro schlägt Alarm – und zeigt, warum Unternehmen beim Einsatz von generativer KI neue Sicherheitsstrategien brauchen.

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ServiceNow Enterprise AI Maturity Index

Trotz Milliarden für KI sinkt der Reifegrad drastisch

Europa und der Nahe Osten investieren weiter massiv in Künstliche Intelligenz (KI), doch der durchschnittliche KI-Reifegrad fällt laut aktuellem ServiceNow Enterprise AI Maturity Index binnen eines Jahres um zehn Punkte auf nur noch 34 von 100. Fachkräftemangel, fehlende Governance und zersplitterte Arbeitsabläufe bremsen die Skalierung von KI-Lösungen trotz hoher Experimentierfreude.

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Wirtschaftsmotor KI

GitLab: Deutschlands Milliardenpotenzial mit KI

Eine neue C-Level-Studie von GitLab beziffert den wirtschaftlichen Effekt KI-gestützter Softwareentwicklung in Deutschland auf jährlich 26 Milliarden Euro. Unternehmen berichten bereits von höheren Umsätzen und Produktivitätsgewinnen. Gleichzeitig zeigt der Report deutliche Lücken bei Kompetenzen, Governance und operativer Umsetzung.

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Industrial AI

Bitkom: So sichert KI die Zukunft der Industrie

Der Bitkom hat neue Zahlen zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produktion vorgestellt. Demnach nutzt bereits knapp die Hälfte der Industrieunternehmen KI-Lösungen im operativen Betrieb. Gleichzeitig identifiziert der Verband wachsende strukturelle Hürden – insbesondere bei Datenqualität, Fachkräften und Integration in bestehende Systeme.

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Definition

Was ist ein Small Language Model (SLM)?

Ein Small Language Model (SLM) ist ein kleines Sprachmodell. Es verarbeitet und generiert natürliche Sprache, hat aber weniger Parameter im Vergleich zu großen Sprachmodellen. Small Language Models benötigen weniger Rechenleistung, arbeiten oft lokal auf Geräten und sollen dennoch natürliche Sprache verstehen und erzeugen. Ein Small Language Model ist für spezialisierte Aufgaben nutzbar und kann lokal auf ressourcenbeschränkten Geräten betrieben werden.

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Studie von Cisco zur Künstlichen Intelligenz

Fast alle CEOs wollen KI, aber nur ein Prozent ist umfänglich vorbereitet

Nur ein Prozent der europäischen CEOs fühlt sich ausreichend auf die umfassende Integration Künstlicher Intelligenz (KI) vorbereitet. Das ergibt eine neue Cisco-Studie unter 500 europäischen Unternehmenslenkern. Zwar sind die Ambitionen hoch, doch mangelt es offenbar an Wissen, Infrastruktur und gezielten Investitionen. Ein gefährliches Paradoxon im digitalen Wettlauf?

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