Datenintegration The Green Bridge verknüpft fragmentierte Datenbestände in intelligenten Datenräumen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Das Deep-Tech-Unternehmen The Green Bridge will Daten aus unterschiedlichen Fachsystemen über räumlich-zeitliche Identifikatoren zusammenführen, ohne sie aus ihren Ursprungssystemen zu lösen. Die Technologie soll die Datenbasis für KI-Anwendungen und Automatisierung schaffen – bei gleichzeitiger Datenhoheit der Unternehmen.

Räumlich-zeitliche Identifikatoren sollen fragmentierte Datenbestände systemübergreifend nutzbar machen. Nach Angaben von The Green Bridge ist die Grundlage für KI-Anwendungen und Automatisierung.(Bild:  Unsplash-Steve A Johnson)
Räumlich-zeitliche Identifikatoren sollen fragmentierte Datenbestände systemübergreifend nutzbar machen. Nach Angaben von The Green Bridge ist die Grundlage für KI-Anwendungen und Automatisierung.
(Bild: Unsplash-Steve A Johnson)

Große Datenbestände sind in vielen Unternehmen vorhanden, ihre Auswertung bindet jedoch erhebliche Zeit. Neue Anwendungen verlangen zusätzliche Schnittstellen, Informationen liegen mehrfach vor, und Fachsysteme folgen eigenen Logiken. Während die IT-Landschaft wächst, bleibe der Nutzen der vorhandenen Daten überschaubar.

An dieser Stelle setzt das deutsche Deep-Tech-Unternehmen The Green Bridge an. Nach Angaben des Unternehmens vereint seine Technologie fragmentierte Daten und verknüpft sie in intelligenten Datenräumen mit standardisierten, räumlich-zeitlichen Identifikatoren. Daten würden so maschinenlesbar und systemübergreifend nutzbar; Belastbarkeit der Analyseergebnisse und Erkenntnisgewinn stiegen, die Kosten sänken.

Fehlende Zusammenhänge als Kernproblem

Die zentrale Herausforderung liegt dem Unternehmen zufolge in fehlenden Zusammenhängen: Unterschiedliche Begriffe, Strukturen und Zuständigkeiten erschweren eine gemeinsame Sicht auf Prozesse, Standorte und Objekte. Für den Einsatz Künstlicher Intelligenz fehle Unternehmen damit die verlässliche Grundlage. Fragmentierte Daten erhöhten das Risiko falscher Zuordnungen, unvollständiger Ergebnisse und fehlerhafter Schlussfolgerungen.

Cluster-Twin statt zentraler Datenhaltung

Technologische Basis ist ein digitaler Cluster-Twin mit der Bezeichnung Clustwino. Er verbindet vorhandene Systeme zu einem intelligenten Datenraum, wobei die Informationen an ihrem ursprünglichen Speicherort und in der Verantwortung der zuständigen Fachbereiche verbleiben. Eine gemeinsame Integrationsschicht ordnet sie in einen fachlichen, räumlichen und zeitlichen Kontext ein.

Daten aus ERP, CRM, Produktion, Sensorik, GIS oder Dokumentenmanagement lassen sich den Angaben zufolge gemeinsam auswerten, während bestehende Anwendungen ihre Funktion behalten. Unternehmen erhielten damit eine einheitliche Struktur für Analysen, Automatisierungen und neue digitale Anwendungen.

Zwei offene Standards

Technologisch stützt sich der Ansatz auf zwei offene Standards: Open AreaSeals versieht Informationen mit einer eindeutigen räumlichen Referenz, Open geoGRIM stellt ein generisches, maschinenlesbares Datenmodell bereit. Beziehungen zwischen Orten, Objekten, Ereignissen und Prozessen werden dadurch nach Herstellerangaben unmittelbar sichtbar.

Business Intelligence, KI-Anwendungen, digitale Zwillinge und automatisierte Abläufe greifen auf denselben strukturierten Kontext zu. Neue Projekte sollen von der bereits vorhandenen Datenbasis profitieren; individuelle Schnittstellen und Datenmodelle je Anwendungsfall verlören an Bedeutung, Umsetzung und Erweiterung bestehender Prozesse ließen sich beschleunigen.

Kontrolle über Zugriff und Weitergabe

Clustwino unterstützt zentrale und föderierte Strukturen. Unternehmen bestimmen dem Anbieter zufolge selbst, wo ihre Daten liegen, wer darauf zugreift und welche Informationen sie mit Partnern teilen – relevant vor allem in der Industrie, bei kritischen Infrastrukturen, in Verwaltungen und in internationalen Kooperationen.

Sobald Systeme Daten im richtigen Zusammenhang erfassten, könnten sie Entwicklungen erkennen, Entscheidungen vorbereiten und definierte Abläufe anstoßen. Intelligente Datenräume führten verteilte Informationen zusammen und stärkten die Datensouveränität, so das Unternehmen.

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