Mindbreeze zeigt Trends für 2018

Wie KI, Big Data und Co. zum Mehrwert führen

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Mindbreeze hat die Trends rund um KI und Co. für das kommende Jahr ermittelt.
Mindbreeze hat die Trends rund um KI und Co. für das kommende Jahr ermittelt. (Bild: Mindbreeze)

Moderne Technologien bieten Unternehmen immer mehr Möglichkeiten, Mehrwert zu generieren. Der Wissensmanagement- und KI-Spezialist Mindbreeze nennt Trends, die im kommenden Jahr interessant werden könnten.

Künstliche Intelligenz gilt laut Marktforschern als Megatrend. Laut IDC könnte sich der Markt bis zum Jahr 2020 auf 47 Milliarden US-Dollar vervierfachen. Für 2018 erwartet Mindbreeze mehr Klarheit in diesem Segment: So helfen konkrete Anwendungsbeispiele Unternehmen bei der Implementierung solider KI-Strategien. Zudem profitieren Bereiche wie automatisierte Dokumentenverarbeitung, Assistenzsysteme für Healthcare, Fieldmanagement und Customer Service schon jetzt von KI-Lösungen. Als zukunftsweisende Technologien sehen die Experten daher „Narrow AI“, die ihre Stärken vor allem in eng gesetzten Grenzen ausspielen kann, sowie „Deep NLP“ (Natural Language Processing) für die Verarbeitung menschlicher Sprache. Letztere ermöglicht in Kombination mit Deep Learning Assistenzsysteme, die echte Unterstützung bei typischen Fachaktivitäten und -Prozessen im Unternehmenseinsatz bieten.

Transformation statt Verbesserung

Mindbreeze erwartet außerdem, dass sich der Trend vom Optimieren bestehender Prozesse und damit von quantitativen Maßnahmen hin zu einem qualitativen Ansatz verlagern wird. Traditionelle Abläufe werden durch End-to-End-Automatisierung obsolet, andere erreichen ein neues Qualitätslevel. Es entstehen Mehrwert und freie Ressourcen, die wiederum neue Geschäftsmodelle fließen können. Zudem wird die Bedeutung maßgeschneiderter Informationen statt dem „Gießkannenprinzip“ zunehmen: Mitarbeiter sollen je nach Funktion und Arbeitsschritt immer genau die nötigen Informationen erhalten, statt diese selbst zeitaufwendig ermitteln zu müssen. Automatisierte Extraktion und personalisierte Verteilung wird daher 2018 ein wichtiges Thema für Unternehmen darstellen. Für Lösungsanbieter ist dies aber eine Herausforderung, da entsprechende Systeme verschiedene Technologien wie KI, Big Data, Enterprise Search und Machine Learning unter einen Hut bringen müssen.

Interaktion statt Suche

Zukunftsträchtig sind Mindbreeze zufolge auch Chatbots, die beispielsweise Kundenanfragen schnell und ohne Personaleinsatz bewältigen können. Die momentan vorhandene Technik kann diesen Anspruch nur unzureichend bewältigen, weshalb die weit leistungsfähigeren Conversational Platforms künftig interessant werden. Sie basieren auf hochkomplexen KI- und NLP-Systemen, sind hochskalierbar und benötigen keine manuelle Pflege. Die Experten erwarten außerdem, dass in Zukunft der „Unified Everything“-Ansatz die unabhängige Bereitstellung von Informationen und Prozessen weiter vorantreiben wird. Dazu wird eine unternehmensweite Intelligenzebene eingezogen, die über alle Datensilo-, Applikations- und Formatgrenzen hinweg Informationen bündelt und konsolidiert zur Verfügung stellt.

KI bringt Hardware auf Touren

Schnell wachsende Datenberge und aufbrechende Datensilos stellen hohe Hardwareanforderungen. Konventionelle können dies kaum noch zufriedenstellend bewältigen. Mindbreeze erwartet daher, dass ab 2018 verstärkt Systeme zum Einsatz kommen, die für die Verarbeitung von KI-relevanten Aufgaben optimiert sind. Ein Beispiel dafür ist etwa die Tesla Accelerated Computing Platform von Nvidia, die sich bereits bei komplexen Problemstellungen in der Computerwissenschaft bewährt hat.

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