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Kommentar von Christian Werling, Thoughtspot So gewinnt man die Analytics-Lotterie

Autor / Redakteur: Christian Werling / Nico Litzel

Haben Sie jemals den Lotto-Jackpot geknackt? Wahrscheinlich eher nicht, denn dafür braucht es sechs Richtige plus Zusatzzahl – und die Chance dafür liegt bei 1 zu 140 Millionen – oder um ganz korrekt zu bleiben: bei 1:139.838.160. Trotz dieser lausigen Gewinnquote haben Sie allerdings eine viel bessere Chance, den Lotto-Jackpot zu gewinnen, als einen vorgefertigten Business-Intelligence-Bericht im Vorfeld zu designen, der exakt eine Ihrer spezifischen Fragen zu Daten zu einem bestimmten Zeitpunkt klar beantwortet.

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Der Autor: Christian Werling ist Regional Director D-A-CH bei Thoughtspot
Der Autor: Christian Werling ist Regional Director D-A-CH bei Thoughtspot
(Bild: Thoughtspot)

Wer glaubt, dass das übertrieben ist, sollte sich mal einige Analyseszenarien vor Augen halten. Nehmen wir zum Beispiel einen Mobilfunkhändler, der in 2.300 Geschäften 100 verschiedene Handytypen mit 30 verschiedenen Vertragslängen und Tarifen für 200 Kundensegmente anbietet. Obwohl es sich hierbei noch nicht mal um einen schwierigen Datensatz handelt, lassen sich ganze 187.680.000.000.000 potenzielle Anfragen zu den Daten stellen. Das ist kein Tippfehler: Wir reden hier von Milliarden.

Das bedeutet aber auch, dass die Business-Intelligence- und Analytics-Branche mit einer schwierigen Wahrheit zu kämpfen hat: Sie hat bisher versucht, das falsche Problem zu lösen – die Komplexität.