Perplexity Computer
KI als digitaler Mitarbeiter

Von Thomas Joos 5 min Lesedauer

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Mit Perplexity Computer hat das KI-Suchunternehmen einen General-Purpose-Agenten gestartet, der Aufgaben autonom ausführt. 19 Modelle übernehmen Teilrollen, von Recherche bis Bildproduktion. Im Produktivbetrieb zeigen sich allerdings Schwächen, die ein Pilotprojekt zur Pflicht machen.

Perplexity Computer als autonomen KI-Agenten nutzen(Bild:  T. Joos)
Perplexity Computer als autonomen KI-Agenten nutzen
(Bild: T. Joos)

Perplexity Computer ist seit Februar 2026 verfügbar und arbeitet als cloudbasierte Agentenplattform. Anwender formulieren ein Ergebnis, der Agent zerlegt die Aufgabe in Teilschritte und delegiert sie parallel an Sub-Agenten. Die folgenden Abschnitte beschreiben Funktionsweise, Modellaufstellung, Anbindungen, Preismodell, Sicherheitsmechanismen und die Schwachstellen, die im Live-Betrieb sichtbar werden.

Architektur und Sandbox-Konzept

Perplexity Computer arbeitet in einer abgesicherten Linux-Sandbox mit zwei vCPUs und acht Gigabyte RAM. Vorinstalliert sind Python, Node.js, ffmpeg und übliche Unix-Werkzeuge. Weitere Pakete kann der Agent bei Bedarf nachladen. Eine eigene Rechnerinstanz bleibt aktiv, auch wenn der Browser geschlossen ist. Aufgaben können Stunden, Tage oder Monate laufen, was sich für Preisüberwachungen, Datenanalysen oder fortlaufende Marktbeobachtungen anbietet.