Streaming & KI von Confluent
Confluent richtet seine Plattform auf KI-Dienste aus

Von Michael Matzer 5 min Lesedauer

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Auf der diesjährigen Anwenderkonferenz „Current 2026“, die in London stattfand, hat Confluent, mittlerweile von IBM übernommen, eine Reihe neuer Tools vorgestellt, die die Erstellung von Anwendungen für Echtzeit-KI-Zwecke erleichtern und beschleunigen sollen. Neben einem MCP-Server und einer Real-Time Context Engine sind das Confluent Agent Skills, die sicherstellen sollen, dass KI-generierter Code optimal anhand von Best Practices erzeugt wird.

CEO Jay Kreps eröffnete die Current-2026-Konferenz mit seiner Präsentation.(Bild:  Matzer)
CEO Jay Kreps eröffnete die Current-2026-Konferenz mit seiner Präsentation.
(Bild: Matzer)

Confluent-CEO Jay Kreps erklärte, dass viele KI-Projekte an den Regularien und den Datensilos scheiterten, die den KI-Entwicklern den Zugriff auf nötige Echtzeitdaten verwehrten. Die vorhandenen Konnektoren erleichterten zwar die Zusammenführung und Normalisierung von Datenquellen, doch die Projekte nutzten meist hauseigene, domänenspezifische Daten. Diese seien zudem nicht immer taufrisch. Mit dem Managed MCP Server, der sich durch Spracheingabe steuern lässt, sollen Entwickler bruchlose Echtzeitdaten in Streaming-Prozessen erstellen, verwalten und Fehler beheben können.

„Die meisten KI-Projekte scheitern schon vor dem produktiven Einsatz, weil Daten nicht zuverlässig verfügbar oder nutzbar sind“, betonte Sean Falconer, Head of AI bei Confluent. „Unternehmen verfügen zwar über leistungsfähige Modelle und klare Strategien, doch Sicherheitsrisiken und isolierte Daten verhindern oft den produktiven Einsatz. Wir lösen dieses Problem, indem wir die Streaming-Ebene zur Grundlage für sichere und produktionsreife KI machen.“ Auf der Konferenz bezeichnete Falconer diese Strategie als „Shift Left”, nämlich hin zur jeweiligen Datenquelle (die sich im Prozess stets „links“, also am Anfang, befindet). „Je früher im Prozess also eine einwandfreie Version der KI-Daten erzeugt wird, desto häufiger und unbedenklicher lässt sie sich wiederverwenden”, sagte Peter Pugh-Jones, Chief Data Officer bei Confluent.