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8 Experten zum Thema Industrie 4.0 – Teil 2

Die Zukunft der Smart Factory hat schon begonnen

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Frank Knafla, Master Specialist Industrie 4.0 bei Phoenix Contact Electronics: „Erste Projekte in der eigenen Fertigung fokussieren auf die Optimierung der Produktion im Hinblick auf variantenreiche Produktlinien mit schwankenden Losgrößen – das Mass Customizing.“
Frank Knafla, Master Specialist Industrie 4.0 bei Phoenix Contact Electronics: „Erste Projekte in der eigenen Fertigung fokussieren auf die Optimierung der Produktion im Hinblick auf variantenreiche Produktlinien mit schwankenden Losgrößen – das Mass Customizing.“
(Bild: Phoenix Contact)

Frank Knafla, Master Specialist Industrie 4.0 bei Phoenix Contact Electronics: Phoenix Contact ist ein produzierendes Unternehmen mit eigenem Maschinenbau, dessen Mitarbeiter gemeinsam mit den Verantwortlichen in der Fertigung intelligente Konzepte entwickeln. Aus den Anforderungen dieser beiden Bereiche leiten sich unter anderem Komponenten, Systeme und Lösungen für die intelligente Produktion von morgen ab. Daher sehen wir uns in einer sehr guten Ausgangsposition.

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Erste Projekte in der eigenen Fertigung fokussieren auf die Optimierung der Produktion im Hinblick auf variantenreiche Produktlinien mit schwankenden Losgrößen – das Mass Customizing. Hier sind hybride Montageanlagen entstanden, in denen sich durch Verwendung einer digitalen Artikelbeschreibung sowohl Prozessstationen parametrieren lassen, als auch manuelle Montageschritte assistenzgeführt an den Handarbeitsplatzen erledigt werden können. Das Produkt steuert also seine Fertigung. Auf diese Weise haben sich die Rüstzeiten bei gleichzeitiger Erhöhung der Produktivität reduziert. Die Produktionsanlagen sind so flexibel ausgelegt, dass mehr als 60 Varianten in beliebiger Losgröße hergestellt werden können. Phoenix Contact verfolgt diese Entwicklung konsequent weiter und optimiert sie fortlaufend. Grundlage hierfür ist unter anderem die durchgängige Digitalisierung unserer Komponenten, an der wir mit Hochdruck arbeiten.

Durch die Digitalisierung – folglich die digitale Produktbeschreibung mit dem Klassifizierungs-Standard eCl@ss und der formalen Beschreibungssprache Automation ML – wird die nahtlose Kommunikation von Informationen in den unternehmensübergreifenden Wertschöpfungs-Netzwerken unserer Kunden unterstützt. Darüber hinaus sinkt die erwartete Komplexität im Engineering-Prozess. Die digital verfügbaren Informationen müssen jedoch vor der unautorisierten Nutzung und Manipulation geschützt werden. Das betrifft insbesondere die Weitergabe der Daten über unsere Unternehmensgrenze hinaus, weshalb Cyber Security in der Fertigung ein wichtiges Thema für Phoenix Contact ist.

Die durchgängige Digitalisierung der Komponenten beginnt bereits in ihrer Entwicklungsphase, sodass die entsprechenden Produktionsmittel schon jetzt simuliert werden können. Zudem verfügen die Komponenten über Eigenschaften, die es unseren Kunden ermöglichen sie in eigenen Industrie-4.0-Szenarien einzusetzen. Dabei orientiert sich Phoenix Contact an den Erfahrungen aus der eigenen Fertigung sowie den Erkenntnissen, die wir während der Entwicklung und Herstellung der Komponenten machen, wie auch den Ergebnissen der Arbeitsgruppen der Plattform Industrie 4.0.

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