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8 Experten zum Thema Industrie 4.0 – Teil 2

Die Zukunft der Smart Factory hat schon begonnen

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Andreas Huhmann, Strategy Consultant Connectivity + Networks bei der Harting Technologiegruppe: „Für mich ist und bleibt die Individualisierung der zentrale Nutzen.“
Andreas Huhmann, Strategy Consultant Connectivity + Networks bei der Harting Technologiegruppe: „Für mich ist und bleibt die Individualisierung der zentrale Nutzen.“
(Bild: Harting)

Andreas Huhmann, Strategy Consultant Connectivity + Networks bei der Harting Technologiegruppe: Die Smart Factory ist Synonym für die Transformation heutiger Factory durch Industrie 4.0. Und was war zuerst: Die Technologie oder die Kundenforderung? In der momentanen Diskussion könnte man meinen, dass es die Technologie war, denn betrachtet man die Lösungen für Industrie 4.0 der Automatisierungsbranche, so geht es um reine Technologiestudien des technologisch Möglichen.

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Ich habe hier einen anderen Werdegang, der längst vor Industrie 4.0 startete. Es ging um die immer stärkere Nachfrage nach individualisierten Produkten, die in ihrer gesamten Wertschöpfungskette effizient aber vor allem schnell dem Kunden zur Verfügung gestellt werden sollten. Denkt man diese Marktforderung zu Ende, dann kommt man zur Smart Factory. Ein individualisiertes Produkt braucht erst mal einen individuellen Bauplan, den es optimaler Weise in sich trägt. Das ist nicht sehr kreativ, ist es doch von der Natur abgeschaut. Dieser Träger der Information muss kommunizieren können. Dass lässt sich optimal mit RFID-Technologie realisieren. Da die Bearbeitung sehr individuell ist braucht es diverse Bearbeitungsstationen, die Fertigungsmodule. Und damit diese flexibel eingesetzt werden können braucht es eine Infrastruktur als Backbone. So entsteht ganz zwangsläufig eine Smart Factory aus der Individualisierung von Produkten. Und damit ist und bleibt für mich die Individualisierung der zentrale Nutzen.

Auf der Hannover Messe 2015 haben wir genau solch eine Smart Factory gezeigt. Um diese aufzubauen braucht es Lösungen auf Basis neuer technologischer Trends. Wir verfolgen das Thema bis auf die Ebene der Komponenten. So ergeben sich aus der Modularisierung der Fertigung wesentlich höhere Steckzyklen an den Fertigungsmodulen. Mit unserer HMC Baureihe tragen wir dem Rechnung. Unsere Lösungen gehen aber entschieden weiter indem wir die Integration von Daten der Feldebene in Business-Applikationen signifikant

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