KI-Prüfung für Robotik TÜV Süd nimmt QuantPi als Partnerlabor für KI-Tests auf

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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TÜV Süd und das Saarbrücker Start-up QuantPi wollen KI-Systeme in Robotern und autonomen Maschinen gemeinsam prüfen. Statistisch abgesicherte Tests sollen als Nachweis in Konformitätsbewertung und Zertifizierung dienen.

TÜV Süd prüft künftig auch KI-Systeme in Robotern mit Testdaten eines externen Partnerlabors.(Bild:  TÜV Süd)
TÜV Süd prüft künftig auch KI-Systeme in Robotern mit Testdaten eines externen Partnerlabors.
(Bild: TÜV Süd)

TÜV Süd hat QuantPi als Partnerlabor in sein CARAT-Programm aufgenommen. Darüber erkennt der Prüfkonzern Testergebnisse externer Labore an. QuantPi ist eine Ausgründung des CISPA Helmholtz-Zentrums für Informationssicherheit und beschreibt das Verhalten von KI-Systemen nach eigenen Angaben mit statistischen Garantien und definierten Konfidenzgrenzen. Das Verfahren sei modellunabhängig und benötige weder Zugriff auf Modellparameter noch auf Trainingsdaten.

Der erste Schwerpunkt liegt auf Physical AI, also auf humanoiden Robotern, autonomen mobilen Robotern (AMR) und anderen KI-gesteuerten Maschinen. Deren Betriebsraum lässt sich kaum vollständig testen. „Für Hersteller wird es deshalb entscheidend sein, Sicherheit messbar, nachvollziehbar und über den gesamten Bewertungsprozess hinweg belastbar nachweisen zu können“, sagt Benedikt Pulver, Head of Machine Safety bei TÜV Süd.

Seit Inkrafttreten des Digital Omnibus im Juli 2026 fallen KI-gestützte Maschinen nicht mehr direkt unter das Hochrisiko-Regime des AI Act. Die EU-Kommission soll entsprechende Anforderungen stattdessen in die Maschinenverordnung übertragen, wirksam bis August 2028. Vor dieser Auslagerung hatte der TÜV-Verband im Frühjahr gewarnt.

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