Dokumentendatenbank: Queryable Encryption und Laststeuerung MongoDB 9.0 erweitert die Suche auf verschlüsselten Daten

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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MongoDB hat Version 9.0 seiner Dokumentendatenbank veröffentlicht. Das Release erweitert die Suche auf verschlüsselten Daten, die Laststeuerung und die Unterstützung für OpenTelemetry.

MongoDB 9.0 erweitert Queryable Encryption und die Laststeuerung. Atlas Infinite startet als öffentliche Vorschau auf AWS.(Bild:  MongoDB)
MongoDB 9.0 erweitert Queryable Encryption und die Laststeuerung. Atlas Infinite startet als öffentliche Vorschau auf AWS.
(Bild: MongoDB)

MongoDB 9.0 ist für den Cloud-Dienst Atlas sowie für Enterprise Advanced und die Community Edition allgemein verfügbar. Zu den Neuerungen zählt eine Erweiterung von Queryable Encryption: Neben den bisherigen Abfragetypen unterstützt die Datenbank nun Präfix-, Suffix- und Teilstring-Suchen auf verschlüsselten Feldern. Die Entschlüsselung der Ergebnisse erfolgt auf Client-Seite.

Für den Betrieb unter hoher Last bringt das Release Intelligent Workload Management mit. Laut MongoDB schützt die Funktion Cluster bei Lastspitzen und sorgt dafür, dass kurzlaufende Vorgänge auch bei Überlast weiter abgearbeitet werden. Hinzu kommen erweiterte Funktionen für Sicherung und Wiederherstellung sowie mehr Unterstützung für OpenTelemetry zur Beobachtung des Datenbankbetriebs.

Leistungsangaben beziehen Atlas-Gen2-Compute ein

Gegenüber Version 8.0 soll MongoDB 9.0 in Kombination mit Atlas-Gen2-Compute folgende Leistungsverbesserungen bieten:

  • bis zu 35 Prozent schnellere Find-One-Abfragen;
  • bis zu 30 Prozent schnellere Update-One-Abfragen;
  • bis zu doppelt so hohen Durchsatz auf großen Instanzen;
  • bis zu 20 Prozent höheren Durchsatz bei transaktionalen Workloads.

Atlas Infinite ergänzt die Cloud-Datenbank

Parallel stellt MongoDB mit Atlas Infinite eine neue Deployment-Option für Atlas vor. Sie trennt Rechenleistung und Speicher, sodass sich beide unabhängig skalieren lassen. Anwendungen könnten laut Anbieter dieselben Treiber, APIs und Betriebswerkzeuge wie beim bisherigen Atlas-Angebot verwenden. Dieses erhält den Namen Atlas Core.

Atlas Infinite richte sich an Workloads mit schwankender Last und ermögliche Wachstum bis in den Petabyte-Bereich, ohne Änderungen an der Anwendung. Die Abrechnung orientiere sich am Verbrauch von Rechenleistung und Speicher.

MongoDB gibt eine um mehr als 96 Prozent kürzere Skalierungszeit an. In internen Tests mit Version 9.0 habe Atlas Infinite zudem einen um 189 Prozent höheren Durchsatz pro Dollar als Atlas Core erreicht.

Atlas Infinite ist zunächst als öffentliche Vorschau auf AWS verfügbar. Einen Termin für die allgemeine Verfügbarkeit ist noch nicht bekannt.

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