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Kommentar von Nathalie Leroy, icCube So verleihen Sie Ihrem Geschäftsmodell mit dem IoT noch mehr Power

| Autor / Redakteur: Nathalie Leroy / Nico Litzel

Internet of Things (IoT) – das ist heute ein Modewort. Wenn wir aber mal darüber nachdenken, nutzen Unternehmen das Internet der Dinge nicht nur für Unterhaltungsgeräte. Tatsächlich kommt es in vielen Branchen zum Einsatz und verändert dort ganze Arbeitsweise, um das Angebot zu optimieren.

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Die Autorin: Nathalie Leroy ist Client Success Manager bei icCube
Die Autorin: Nathalie Leroy ist Client Success Manager bei icCube
(Bild: icCube)

Das IoT hat uns eine komplett neue Welt eröffnet. Denken wir nur einmal an Fitnesstracker, die unserer Gesundheit zugutekommen, oder an verknüpfte Haushaltsgeräte, wodurch sich der Stromverbrauch reduzieren lässt. Was ist nun aber der nächste Schritt?

In diesem Artikel werden wir erfahren, welche weiteren Möglichkeiten im IoT stecken, indem ein paar Geschäftsszenarien aufgezeigt werden, in denen der Schritt gewagt wurde, erweiterte Analytik und IoT zu kombinieren und in der Echtzeit-Produktion anzuwenden.

Das IoT auf die nächste Stufe heben

Der Hauptzweck des Internets der Dinge ist es, Geräte mit der Umwelt interagieren zu lassen, um Werte und Messelemente zu schaffen, deren Messung uns vorher nicht möglich war. Auch wenn die meisten unter uns direkt an coole Gadgets wie Fitbit oder smarte Haushaltsgeräte denken, gibt es innerhalb von Unternehmen zahlreiche Entwicklungen, die der Außenwelt verborgen bleiben. Das IoT hat es Unternehmen ermöglicht, neue Wege einzuschlagen, um Geschäfte zu machen, indem es bei Prozessen zur Steigerung von Produktivität und Effizienz zum Einsatz kam. Diese riesigen Datenmengen können gesammelt und schließlich als Basis genutzt werden, um neue, innovative Entscheidungen zu treffen.

Die Kombination aus IoT und erweiterter Analytik hebt das Ganze auf ein neues Level, indem mehr Einsicht auf Entwicklungen gewährt wird und so das Geschäftsmodell perfektioniert werden kann. Werfen wir einen Blick auf ein paar Fallstudien, in denen dieser Sprung gewagt wurde.

So werden Fußballmannschaften performanter

Lassen Sie uns in der ersten Fallstudie ein Schweizer Sportunternehmen betrachten, das Wearables für Athleten verschiedener Sportarten entwickelt hat, um deren Leistungen nachverfolgen und analysieren zu können. Die Art und Weise, wie die Analyse, die hinter ihren IoT-Produkten steckt, vonstattengeht, ist folgende: Jeder Fußballspieler trägt ein Tracking-Gerät, das Werte wie Geschwindigkeit, Sprints, Beschleunigung und Tordistanz (um nur ein paar zu nennen) während aller Spiele misst. Diese Messwerte werden auf zahlreichen Dashboards, die mit icCube entwickelt wurden, angezeigt. Eine Lösung, die riesige Datenmengen in nützliche Erkenntnisse verwandelt, wobei Leistungsdaten zwischen Spielern verglichen und Bewegungen mithilfe von Heatmaps als Overlay auf den tatsächlichen Spielfeldern analysiert werden.

Es werden zahlreiche fortschrittliche Berechnungen durchgeführt, um die Daten aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und so die verbesserungswürdigen Schwerpunkte deutlich machen zu können. Die Dashboards werden vom Trainer und vom Verein benutzt, um den Spielern dabei zu helfen, ihr Spiel zu verbessern und um Taktik und Strategie weiterzuentwickeln. Das geht weit über die TV-Analyse während der Spiele hinaus und hilft bei künftigen Trainingskonzepten, indem jedes Spiel oder mehrere vergangene Spiele auf einmal dank Cross-Analytics untersucht werden.

Mit Live-Überwachung schnell bei Problemen eingreifen

Um die unterschiedlichen Szenarien besser verdeutlichen zu können, ziehen wir mit einer Eisenbahngesellschaft aus Großbritannien ein vollkommen anderes Beispiel heran. Das Unternehmen kombiniert das IoT und eine operative Business Intelligence, um im Falle eines Ausfalls schnell und effektiv reagieren zu können. icCube wurde nebst anderen Anforderungen deswegen ausgewählt, weil es über die Fähigkeit verfügt, sich mit benutzerdefinierten On-Demand-Datenquellen wie den Sensordaten und der MetOffice-Datenbank, die die örtlichen Temperaturen in Großbritannien ausgibt, zu verbinden. Angestellte können bei Problemen mit Ausfällen, Heizung oder Luftkühlung, Motor, Elektrik und allen anderen möglichen Problemen sofortige Maßnahmen ergreifen, da die Meldungen automatisch aktualisiert werden und direkt mit den Live-Datenbanken verknüpft sind. Die Führungsspitze kann diese Daten schließlich auch mit älteren Daten vergleichen und fortgeschrittene Statistikanalysen durchführen, um herauszufinden, ob die Probleme zu erwarten waren oder ob sie vermeidbar gewesen wären. Mithilfe dieses Echtzeit-Überwachungssystems wird die Sicherheit der Passagiere also erheblich verbessert.

Im digitalen Zeitalter, in dem wir uns befinden, verspüren wir ein stetiges Streben nach Technologie und Innovation. Genau deswegen sollten Unternehmen herausfinden, wie sie diese Kraft nutzen können, um ihr Geschäftsmodell zu verbessern. Das Schöne an der Mischung aus Analytik und IoT ist, dass sie in einem Großteil der Branchen eingesetzt werden kann. In den Sektoren, in denen noch nicht an einen derartigen Einsatz zu denken ist, wird es eines Tages auch so weit sein. Das ist lediglich eine Frage von Zeit und Einfallsreichtum.

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