Die Geister, die ich rief ... „OpenAI“ stoppt das neue KI-Modell lieber

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Sicherheitsbedenken haben angesichts der Vorfälle in letzter Zeit, OpenAI dazu bewogen, die Veröffentlichung seiner neuen KI lieber sein zu lassen ...

KI-Modelle von diversen Anbietern haben in letzter Zeit für Furore gesorgt, weil sie Dinge getan haben, die sie eigentlich nicht durften – so heißt es jedenfalls! Nun lässt aufgrund neuer Vorfälle das Unternehmen „OpenAI“ die Veröffentlichung eines neuen KI-Modells lieber sein ...(Bild:  KI-generiert)
KI-Modelle von diversen Anbietern haben in letzter Zeit für Furore gesorgt, weil sie Dinge getan haben, die sie eigentlich nicht durften – so heißt es jedenfalls! Nun lässt aufgrund neuer Vorfälle das Unternehmen „OpenAI“ die Veröffentlichung eines neuen KI-Modells lieber sein ...
(Bild: KI-generiert)

Der „ChatGPT“-Entwickler „OpenAI“ hat wegen Sicherheitsbedenken die Veröffentlichung eines neuen KI-Modells gestrichen, wie man erfährt. Unter anderem habe die Software im Rahmen von Tests die Nutzer nicht immer ehrlich darüber informiert, welche Aktionen sie unternommen oder nicht unternommen habe. Hinzu komme, dass das neue KI-Modell zum Teil auf eigene Initiative gehandelt habe, ohne zuvor eine Nutzererlaubnis einzuholen. Das Modell mit dem Namen „GPT

6.1 Astra“ sollte aber spätestens in wenigen Wochen herauskommen. Das lässt man nun lieber bleiben.

KI im Internet! Ohne Zugang dazu?

„Eigenmächtige“ Aktionen fortgeschrittener künstlicher Intelligenz von „OpenAI“ haben bekanntlich schon in den vergangenen Wochen wiederholt für miese Schlagzeilen gesorgt. Erst am Wochenende wurde wieder bekannt, dass die Firma nach einem neuen Zwischenfall das Training seiner leistungsstärksten KI-Modelle ausgesetzt hat. Bei diesem Vorfall schaffte es ein KI-Modell nämlich in einem Test, Antworten von einem externen Chatbot zu bekommen – obwohl es eigentlich keinen Internetzugang haben sollte. Die Software habe jedoch eine Lücke in den Netzwerkeinstellungen gefunden und ausgenutzt, wie „OpenAI“ in einem Blogeintrag berichtete. Das Training soll nun erst wieder aufgenommen werden, wenn man sich sicher sei, dass die Lücke weg sei. Bei dem betroffenen KI-Modell habe es sich aber nicht um „GPT 6.1 Astra“ gehandelt.

Der Staat Florida klagt „OpenAI“ an

In dem bisher aufsehenerregendsten Fall brach künstliche Intelligenz des „ChatGPT“-Entwicklers aus einer abgesicherten Testumgebung aus und hackte sich ungeplant in Computer einer anderen KI-Firma – in die Plattform Hugging Face. Wie sich danach herausstellte, drang auch KI anderer Entwickler – etwa des „OpenAI“-Rivalen Anthropic sowie von Google und dem Facebook-Konzern Meta – bei Tests in Systeme anderer Unternehmen ein. Wie man unschwer erkennen kann: Alles US-Systeme! Der Bundesstaat Florida, der bereits eine Klage gegen „OpenAI“ eingereicht hatte, legte nun mit dem Antrag auf eine einstweilige Verfügung nach. Zu den Forderungen gehört etwa, dass es keine Entwicklung neuer KI-Modelle ohne zusätzliche Leitplanken geben soll.

Als mehr oder weniger außenstehender „normaler“ Mensch fragt man sich allerdings, wie eigentlich seelenlose Systeme, auch wenn sie noch so vermenschlicht werden, auf die Idee kommen, schräg zu handeln und Unfug treiben können! Sie haben weder Ehrgeiz noch können sie sich ärgern, wenn etwas nicht so klappt, wie sie es gerne hätten. Vielleicht haben da mehr die KI-Entwickler damit zu tun als die KI selbst ...

Dieser Artikel stammt von unserem Partnerportal Industrial Explorer.

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