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Big Data hat seine große Zeit erst noch vor sich.

Für IT-Entscheider ist Big Data eine zentrale Aufgabe

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Neue Geschäftsanforderungen

Es ergeben sich neue Anforderungen an die Architektur und den Betrieb der IT- und Netzwerkinfrastrukturen, um die extragroßen Datenmengen schnell, flexibel und kostengünstig zu verarbeiten. So ändern sich beispielsweise die Rahmenbedingungen für die Bereitstellung detaillierter Analysen für Marketing und Vertrieb.

Wurden früher nur wöchentlich oder monatlich bestimmte Kennzahlen im Data Warehouse ausgewertet, so müssen diese jetzt quasi „in Echtzeit“ zur Verfügung stehen und am besten noch Korrelationen mit externen Daten aus dem Internet ermöglichen. Es zeigt sich in der Praxis vermehrt, dass Big Data also nicht eine reine Fortschreibung der altbewährten Business Intelligence-Strategien darstellt, sondern neue Konzepte und Technologien notwendig macht.

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Datenexplosion bewältigen

Im Hinblick auf das Wachstum der globalen Datenströme – im Gegensatz zum unternehmensinternen Datenwachstum – sehen die befragten Entscheider vor allem die mobile Internetnutzung, Cloud Computing sowie die internetbasierte Kommunikation via VoIP, Video, Chat und Unified Communications als zentrale Treiber.

Zudem sind die neuen Smartphones und Tablets vielfach Auslöser für die Nutzung von Cloud- Diensten und neuen IP-basierten Kommunikationsservices. Auch dem Social Media-Phänomen messen die Entscheider ein ähnlich hohes Gewicht als „Datenmultiplikator“ zu, sorgen doch diese Dienste für eine virale Verbreitung von Content über eine Vielzahl von Plattformen.

Beeinflusst von Erfahrungen der eigenen Internetnutzung, zählt für die Entscheider die Distribution von multimedialen Inhalten via Video ebenfalls zu den maßgeblichen Treibern des globalen Datenwachstums. Vergleicht man diese Aussagen mit den Einschätzungen zu den wichtigsten Treibern des unternehmensinternen Datenwachstums, so ergeben sich einige signifikante Unterschiede.

Die wichtigsten Treiber

Für 42 Prozent der IT-Entscheider stellt die zunehmende Nutzung von Cloud Computing den wichtigsten Treiber des unternehmensinternen Datenwachstums dar. So erweitern die Unternehmen beständig das Einsatzspektrum für Infrastructure-as-a-Service, Platform-asa- Service und speziell Software-as-a-Service.

Mit der Vielzahl an eingeführten Lösungen steigt auch die Anzahl der Nutzer. Zudem werden mittlerweile horizontale Lösungen eingeführt, die von allen Anwendern im Unternehmen und nicht nur von überschaubaren Nutzergruppen (wie der Personalabteilung) auf täglicher Basis genutzt werden (E-Mail, Teamrooms zum Beispiel). Je rund ein Drittel der befragten Entscheider sehen Collaboration (34 Prozent) und IP-basierte Kommunikation (30 Prozent) als elementare Treibe rdes unternehmensinternen Datenwachstums.

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