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Big Data hat seine große Zeit erst noch vor sich.

Für IT-Entscheider ist Big Data eine zentrale Aufgabe

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Big Data-Aktivitäten

Insbesondere kunden- und vertriebsnahe Prozesse sollen in den Unternehmen durch die Umsetzung von Big Data-Strategien bzw. den Einsatz entsprechender Technologien beschleunigt und optimiert werden. So erhoffen sich die Unternehmen Qualitätssprünge hinsichtlich der verwertbaren Kundeninformationen. Die Entscheider gehen davon aus, dass mittels Big Data einerseits neue Informationen über das Verhalten generiert sowie verschiedene Datenquellen einfacher kombiniert und ausgewertet werden können.

Zudem sollen Marktpotenziale und Business Cases auf Grundlage strukturierter, großer und gut visualisierter Informationsbestände besser einschätzbar werden. Auch gehen die Entscheider davon aus, dass aufbauend auf dieser neuen Informationsgrundlage eine bessere Steuerung der Vertriebsprozesse und Marketingkampagnen möglich wird oder sich gegebenenfalls sogar weitere Vertriebs- und Servicewege erschließen lassen.

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Über ein Drittel der Befragten (37 Prozent) geht zudem von positiven Auswirkungen in Form von Kosteneinsparungen auf die Logistikprozesse des eigenen Unternehmens aus. Demgegenüber erwartet nur ein Fünftel der Entscheider (21 Prozent) höhere Renditen aufgrund einer optimierten Preisgestaltung.

Wer profitiert wie von Big-Data-Auswertungen?

Auch die Vorteile einer schnelleren Reaktionsfähigkeit im Rahmen der Wettbewerbsstrategie sehen nur 19 Prozent als relevante und positive Auswirkungen ihrer Big Data-Initiativen. Innerhalb dieser Frage erwarten insbesondere die Großunternehmen eine Optimierung ihrer Vertriebs- und Marketingprozesse sowie Kosteneinsparungen auf der Logistikseite. Mittelständische Unternehmen hingegen erhoffen sich Vorteile durch Big Data primär im Bereich zielgenauerer Kundeninformationen.

Auch hier zeigt sich, dass die vertriebsnahen Funktionen und Prozesse am meisten von Big Data profitieren werden. Im gleichen Kontext sind die Erwartungen zu nennen, über Big Data auch die Wettbewerbsanalyse, Preisgestaltung und das Marketing- bzw. Kampagnen-Management zu optimieren.

Zwar geht auch nahezu die Hälfte der Entscheider davon aus, mittels Big Data zukünftig verschiedene Bereiche der Unternehmenssteuerung (Controlling, Budgetierung, Mitarbeiterauslastung) optimieren zu können. Demgegenüber scheinen die Bereiche Fraud Detection und Risikoanalyse nur einen geringeren Stellenwert zu haben.

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