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Der Hype um KI lässt noch nicht nach Fünf Vorhersagen für das Jahr 2020

| Autor / Redakteur: Christoph Kurth / Nico Litzel

ThoughtSpot CEO Sudheesh Nair geht davon aus, dass künstliche Intelligenz auch in diesem Jahr weiterhin Trendthema bleiben wird und stellt deshalb fünf Vorhersagen sowie eine Mahnung für das kommende Jahr auf.

Sudheesh Nair, CEO von ThoughtSpot.
Sudheesh Nair, CEO von ThoughtSpot.
(Bild: ThoughtSpot)

Gerade Start-up-Unternehmen sollen sich als KI-Unternehmen anbieten, um so Venture-Capital-Finanzierung zu erhalten. Andere Unternehmen wollen, laut Nair, Aktionäre mit Erfolgsgeschichten über die digitale Transformation beeindrucken.

Nair glaubt außerdem, dass 2020 ein schweres Jahr für die Künstliche Intelligenz sein wird, wenn die Kluft zwischen Marketing und Realität aufgezeigt wird.

KI verändert die Welt

Sudheesh Nair gibt allerdings auch eine Mahnung mit auf den Weg: „Als Branche müssen wir uns darauf konzentrieren, Vielfalt in jedem Schritt der KI zu bringen, von den Teams, die diese Systeme entwerfen, bis hin zu den Daten, mit denen die Algorithmen trainiert werden. Es ist unbestreitbar, dass auf lange Sicht KI die Welt um uns herum verändern wird. Wenn wir uns in 2020 nicht auf diese Themen konzentrieren, wird es nicht unbedingt zum Besseren sein.“

Das Ende von Hadoop

Heutzutage sind die Datenmengen so umfangreich und der Bedarf an Agilität mit diesen Daten so groß, dass nahezu jedes Unternehmen eigene Data Lakes oder Warehouses bauen wird, bzw. direkt in die Cloud gehen wird. Dies hat allerdings zur Folge, dass die Nutzung von Hadoop immer weiter zurück gehen wird.

Zu den letzten beiden Vorhersagen zählt zum einen, dass KI personalisierte Erfahrungen in einem größeren Umfang liefern wird und dass Business Deals die Märkte im Jahr 2020 bewegen werden. Bei letzterem geht es vor allem darum, dass Wachstum um jeden Preis nicht zwingend ein Erfolgsrezept darstellt, sondern dass laut Nair Unternehmen mit soliden Grundlagen die bessere Wahl für Investoren sein werden.

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