Zero Trust für KI-Agenten Zscaler will KI-Agenten per Zero Trust bändigen

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Zscaler hat Funktionen vorgestellt, mit denen die Zero Trust Exchange künftig autonome KI-Agenten absichern soll. Der Anbieter beansprucht für sich die nach eigenen Angaben branchenweit erste vollständige Zero-Trust-Plattform für agentenbasierte KI. Zu Verfügbarkeit und Terminen macht Zscaler keine Angaben.

Autonome KI-Agenten erzeugen hochprivilegierten Datenverkehr, den klassische Sicherheitswerkzeuge kaum nachvollziehen können. Zscaler will diese Lücke mit Zero-Trust-Kontrollen für Agenten schließen.(Bild:  Zscaler)
Autonome KI-Agenten erzeugen hochprivilegierten Datenverkehr, den klassische Sicherheitswerkzeuge kaum nachvollziehen können. Zscaler will diese Lücke mit Zero-Trust-Kontrollen für Agenten schließen.
(Bild: Zscaler)

Die Unternehmenssicherheit verschiebt sich vom menschlichen Anwender hin zu autonom agierenden Softwareagenten. Herkömmliche Werkzeuge sind auf bekannte Identitäten und vorhersehbare Zugriffsmuster ausgelegt. KI-Agenten brechen mit diesem Modell. Sie handeln im Auftrag eines Anwenders, agieren zugleich eigenständig und mit maschineller Geschwindigkeit, erzeugen kurzlebige Identitäten und starten Unteragenten. Klassische Werkzeuge können das laut Zscaler https://www.zscaler.com/events/zenithlive2026nicht vollständig erfassen oder kontrollieren.

Das Problem ist bekannt. Für den Datenverkehr über das Model Context Protocol fehlte bislang eine native Policy-Ebene, also Sichtbarkeit, Governance und automatisierte Durchsetzung durch herkömmliche Firewalls. Auch dass klassische IT-Sicherheit an der Manipulation von KI-Systemen scheitert und Schutzmechanismen außerhalb des Modells verlangt, ist seit Längerem dokumentiert.

Vier neue Bausteine

Zscaler nennt vier Funktionen. Der AI Broker soll die Kommunikation zwischen Agenten über Broker für die Protokolle Model Context Protocol (MCP) und Agent-to-Agent (A2A) absichern, ergänzt um eine Agentenregistrierung für feingranulare Zugriffskontrolle. Endpoint AI Security richtet sich auf die Geräte der Mitarbeiter und soll KI-Bedrohungen erkennen, die in Browsern, Erweiterungen und Plugins verborgen sind. Der AI Access Graph, dessen Technologie aus der Übernahme von Symmetry Systems stammt, soll abbilden, wie Identitäten, Anwendungen und Datenquellen zusammenhängen, und die Datenherkunft in Echtzeit nachverfolgbar machen.

Die im Januar 2026 eingeführte Lösung AI Protect wird in drei Bereichen erweitert. Hinzu kommen die Erkennung eingebetteter KI in SaaS-Anwendungen und Public Clouds, eine Prompt-Extraktion über mehr als 250 GenAI-Anwendungen samt Unterstützung für die Compliance-APIs von Anthropic und OpenAI sowie KI-Red-Teaming für MCP-Server.

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