Couchbase nennt fünf Trends

Warum NoSQL-Datenbanken unverzichtbar sind

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Couchbase zeigt auf, warum NoSQL-Datenbanken oft unverzichtbar sind.
Couchbase zeigt auf, warum NoSQL-Datenbanken oft unverzichtbar sind. (Bild: Pixabay / pexels.com)

Klassische relationale Datenbanken werden den Anforderungen am Markt nicht mehr gerecht, meint Couchbase. Der NoSQL-Spezialist nennt fünf Trends, die den Einsatz moderner Datenbanktechnologien erfordern.

Unternehmen benötigen laut Couchbase eine neue Art von Datenbank, um geschäftskritische Anwendungen zu entwickeln und Services für die digitale Wirtschaft anzubieten. Wichtige Anforderungen sind dabei kurze Antwortzeiten bei einer großen Zahl gleichzeitiger Benutzer sowie hohe Skalierbarkeit, Flexibilität und Verfügbarkeit beim Zugriff auf strukturierte und unstrukturierte Daten.

Der NoSQL-Experte Couchbase hat fünf Trends zusammengetragen, die zu diesen veränderten Rahmenbedingungen und dem verstärkten Einsatz von nicht-relationalen Datenbanken wie NoSQL führen:

Kunden recherchieren viel

Im Privat- oder Berufsleben nutzen immer mehr Menschen Online-Dienste. Sie kaufen Tickets fürs Kino, buchen Reisen und zahlen Rechnungen. Vor dem eigentlichen Kauf starten sie zunächst umfangreiche Suchen, vergleichen Preise und schließen erst dann einen Kauf ab. Auch E-Commerce im B2B-Sektor wächst kontinuierlich weiter. Voraussetzung im Onlinebusiness ist neben einer hohen Benutzerfreundlichkeit und Kundenzufriedenheit bei kurzen Reaktionszeiten, dass die Datenbank das Kundenverhalten in Form von Katalogmanagement, Kunden-Profile-Management und Content-Management unterstützt.

IoT wird immer komplexer

Das Internet der Dinge vernetzt Milliarden von Sensoren, Maschinen und Geräten aller Art. Komplette Branchen wie die Automobil- und Maschinenbauindustrie werden digitalisiert. Die hier anfallenden Daten müssen schnell weiterverarbeitet werden. Relationale Datenbanken bilden dabei einen Flaschenhals, denn eine passende Datenbank sollte Caching und Key-Value-Store unterstützen. Daten können so schneller bereitgestellt werden.

Big Data wird immer schneller

Unternehmen verbessern mit Big Data die Effizienz ihrer Geschäftsprozesse, Applikationen und Services und reagieren damit auf die steigende Zahl von Online-Kunden und Geräten im Internet of Things. Sie müssen auf Basis von Datenstreaming schnell auf neue Herausforderungen reagieren können. Big Data wird nicht nur „bigger“, sondern auch schneller. Unter technischen Aspekten ist es notwendig, von Kunden generierte semi- und unstrukturierte Daten sowie unterschiedliche Datentypen aus verschiedenen Datenquellen zu speichern, zu verarbeiten und Benutzern aufbereitet zur Verfügung zu stellen. NoSQL-Datenbanken mit Analytics-Tools wie Eventing können Daten in Echtzeit aufbereiten und weiterverarbeiten.

Applikationen wandern in die Cloud

Die Fähigkeiten, bei Bedarf zu skalieren und Applikationen in großem Maßstab zu betreiben, erfordern eine agile IT-Infrastruktur. Um Kosten zu sparen und eine höhere Flexibilität zu erzielen, setzen Unternehmen auf verteilte Anwendungen, die auf Bare-Metal-Servern, in virtualisierten, containerisierten, Private-, Public- oder Hybrid-Cloud-Umgebungen eingesetzt werden. Zu den technischen Herausforderungen beim Wechsel in die Cloud gehört die Skalierung, um mehr Daten zu speichern und Kunden weltweit zu unterstützen zu können sowie die Minimierung der Infrastrukturkosten und eine schnellere Markteinführung. Moderne NoSQL-Datenbanken unterstützen eine Orchestrierung in der Cloud-Umgebung.

„Mobile First“ im Fokus

Immer mehr Menschen nutzen mobile Plattformen – ob Smartphone, Tablet oder Smartwatch. Remote-Anwendungen müssen immer verfügbar sein, auch wenn keine Internetverbindung besteht. Unternehmen bieten deswegen immer häufiger „Mobile First“- sowie „Offline First“-Lösungen an. Die wichtigsten Voraussetzungen sind die Unterstützung mehrerer mobiler Plattformen mit einem einzigen Backend, die Synchronisation mobiler Daten mit Remote-Datenbanken in der Cloud und die Erstellung von „Offline First“-Applikationen, die keine Netzwerkverbindung erfordern.

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