Cloudera-Studie zeigt veränderte Prioritäten Verbesserte Rahmenbedingungen begünstigen KI-/ML-Strategien

Von Martin Hensel

Die Studie „Limitless: The Positive Power of AI“ von Cloudera zeigt, dass Unternehmen ihre wirtschaftlichen Prioritäten neu setzen. Dazu zählt auch eine veränderte Wahrnehmung von Künstlicher Intelligenz (KI), Machine Learning (ML) und Analytics.

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Die Studie von Cloudera zeigt, dass der Einsatz von KI, ML und Analytics für nachhaltige Geschäftspraktiken unerlässlich ist.
Die Studie von Cloudera zeigt, dass der Einsatz von KI, ML und Analytics für nachhaltige Geschäftspraktiken unerlässlich ist.
(Bild: Screenshot / Cloudera)

Für die Studie hat Cloudera die Wahrnehmung von KI, ML und Data Analytics bei Entscheidungsträgern in Unternehmen untersucht. Das schließt das C-Level und Fachkräfte mit ein. Das Ergebnis zeigt: Die Rahmenbedingungen für Unternehmen sind nun gegeben, um KI- und ML-Strategien voranzutreiben.

Eine Mehrheit der Fachkräfte (71 Prozent) sieht den Einsatz von KI als notwendig an, um nachhaltigere Geschäftspraktiken umzusetzen, die sowohl dem Unternehmen als auch der Gemeinschaft zugutekommen. Allerdings fördert nur etwas mehr als ein Drittel (35 Prozent) der befragten Entscheidungsträger aktiv die Implementierung dieser Technologien. Ebenso viele haben nur ein begrenztes Verständnis der Funktionsweise. Werden diese Lücken geschlossen, sind deutliche Vorteile im Wettbewerb um Kunden und Mitarbeiter zu erwarten.

Datenanalysen verinnerlichen

Laut Cloudera müssen Führungskräfte die Datennutzung in ihrem Kern verankern, um nachhaltigere Ergebnisse zu erzielen – und das möglichst schnell. Gelingt dies nicht, würden Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, meinen 25 Prozent der Fachkräfte und 26 Prozent der Entscheider. Aufgrund des weltweiten Fachkräftemangels könnte dies geschäftsschädigend sein, insbesondere, falls die Konkurrenz diese Lücke schließt.

„Für Entscheidungsträger in Unternehmen ist es also an der Zeit, ihre Sichtweise auf Investitionen in Technologie neu zu überdenken. Sie sollten nicht nur die Daten identifizieren, welche das Wachstum fördern, sondern auch die Technologie, die Mitarbeitern und der Gemeinschaft einen sinnvollen Zugang zu diesen Daten gewährt“, erklärt Daniel Metzger, Regional Vice President Central & Eastern Europe von Cloudera.

Keine Angst vor KI

Die Studie widerlegt zudem die weitverbreitete Annahme, dass Arbeitnehmer KI-Systeme als Konkurrenz betrachten würden. Ganz im Gegenteil hat die explosionsartige Zunahme des Datenvolumens KI und ML in vielen Arbeitsbereichen zu mächtigen Verbündeten gemacht. Knapp die Hälfte der Fachkräfte berichtet, dass ihre täglichen Aufgaben in den vergangenen zwölf Monaten durch KI (45 Prozent), ML (41 Prozent) und Analytics (54 Prozent) erweitert oder automatisiert wurden. Die daraus gewonnen Vorteile umfassen vor allem Zeitersparnis (37 Prozent) und genauere Arbeitsergebnisse (31 Prozent).

Über zwei Drittel der Befragten (72 Prozent) gaben an, durchaus mit neuen Arbeitsaufgaben im Rahmen des Einsatzes von KI, ML und Analytics zufrieden zu sein. Unternehmen müssen sich aber für Umschulung und Weiterbildung einsetzen, um daraus Nutzen zu ziehen. Dies ist bereits der Fall: 83 Prozent der Entscheidungsträger berichten, dass ihr Unternehmen kontinuierlich in die Umschulung des Personals investiert, während gleichzeitig mehr Aufgaben automatisiert werden. Cloudera rät zudem dazu, die Mitarbeiter als Partner in den Upskilling- und Reskilling-Prozess einzubeziehen.

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