Kubernetes-Management Mirantis Lens Prism: Integrierte KI-Assistenz für Kubernetes

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Mit Lens Prism stellt Mirantis eine kontextsensitive KI-Funktion für die Kubernetes-IDE Lens bereit. Die Lösung verspricht eine tiefgreifende Automatisierung für Betrieb und Fehleranalyse in Cloud-Umgebungen – inklusive One-Click-Integration für AWS.

Mirantis erweitert die Kubernetes-IDE Lens um den KI-Assistenten Prism und One-Click-AWS-Integration. Fokus: Automatisierte Fehleranalyse und zentralisiertes Multi-Cloud-Management.(Bild:  Mirantis)
Mirantis erweitert die Kubernetes-IDE Lens um den KI-Assistenten Prism und One-Click-AWS-Integration. Fokus: Automatisierte Fehleranalyse und zentralisiertes Multi-Cloud-Management.
(Bild: Mirantis)

Mirantis hat mit „Lens Prism“ eine KI-Erweiterung für die Kubernetes-IDE-Lens vorgestellt. Die neue Komponente will komplexe Betriebsabläufe in Kubernetes-Clustern durch natürliche Sprache und eine tiefe Integration von Live-Daten vereinfachen. Anwender sollen beispielsweise via Freitextabfrage Probleme im Cluster identifizieren oder Metriken auslesen können – etwa: „Was läuft mit meinem Pod falsch?“ oder „Wie viel CPU nutzt dieser Namespace?“

Die KI reagiert laut Hersteller auf solche Anfragen mit situativ passenden Befehlen, gestützt auf den aktuellen Kubernetes-Kontext des Nutzers.

Das Alleinstellungsmerkmal liegt laut Mirantis in der nahtlosen Einbettung in die Desktop-IDE und im Zugriff auf kubectl-Output, Logs und Metriken in Echtzeit. So lasse sich der Betrieb von Kubernetes-Workloads direkt in der grafischen Oberfläche steuern und debuggen, ohne zwischen Tools oder Kommandozeile wechseln zu müssen. Zugriffsrechte (RBAC) und Sicherheitskonzepte werden dabei beibehalten, da Prism vollständig auf den bestehenden kubeconfig des Nutzers aufsetzt.

Ein weiteres zentrales Feature: Mit der neuen One-Click-AWS-Integration sollen Nutzer EKS-Cluster über Accounts und Regionen hinweg verbinden können, ohne klassische CLI-Konfigurationen oder manuelle Authentifizierung. Ziel sei, operative Workflows zu straffen, Cloud-Infrastrukturen zentral steuerbar zu machen und typische Fehlerquellen im Multi-Cloud-Management zu reduzieren.

Laut Mirantis soll Lens Prism das „SRE-Niveau“ (Site Reliability Engineering) in jede Entwickler-IDE bringen und „Reibungsverluste im täglichen Kubernetes-Betrieb“ minimieren.

Die neue KI-Assistenz und die AWS-Anbindung sei ab sofort in allen Premium-Tarifen (Plus, Pro, Enterprise) ohne Zusatzkosten verfügbar.

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