Aufeinander abgestimmte Hard- und Software

Intel Big Data Analytics Platforms im Überblick

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Nico Litzel

Die IoT Platform von Intel bietet eine Echtzeit-Analyse von Daten mit vielen weiteren Komponenten, die für Big-Data- und IoT-Umgebungen eine wichtige Rolle spielen. Die Hardware basiert meistens auf Intel-Xeon-Prozessoren sowie SSDs von Intel, die über PCIe verbunden werden.
Die IoT Platform von Intel bietet eine Echtzeit-Analyse von Daten mit vielen weiteren Komponenten, die für Big-Data- und IoT-Umgebungen eine wichtige Rolle spielen. Die Hardware basiert meistens auf Intel-Xeon-Prozessoren sowie SSDs von Intel, die über PCIe verbunden werden. (Bild: Intel)

Geht es um Big-Data-Analysen, müssen Unternehmen auf leistungsstarke Hardware setzen, die optimal mit der Analyse-Software zusammenarbeitet. Hier gibt es verschiedene Anbieter, mit denen Intel kooperiert.

SAP und Intel arbeiten zum Beispiel bei der SAP-HANA-Plattform zusammen. Dadurch kann die In-Memory-Datenbank wesentlich effektiver betrieben werden, da Prozessoren, Server und die Software aufeinander abgestimmt sind. Auch im Bereich Internet of Things kooperieren SAP und Intel. Hauptsächlich besteht die Zusammenarbeit darin, dass Softwareanbieter wie SAS oder SAP – aber auch Open-Source-Anbieter wie Cloudera – Hardware von Intel nutzen.

Dabei geht es nicht nur um den Einsatz von Prozessoren, sondern um eine Kombination von Prozessoren, SSD/NVMe und Netzwerkadaptern in Servern, auf denen vorkonfigurierte Anwendungen installiert und eingerichtet werden können. Außerdem bietet Intel Optimierungsvorschläge für Big-Data-Anwendungen und Umgebungen mit Java und Python, mit denen diese besser auf Hardware von Intel funktioniert. Da es beim Einsatz von Big Data vor allem um Leistung geht, macht es natürlich Sinn die eingesetzte Hard- und Software optimal aufeinander abzustimmen.

Intel-IoT-Gateway mit SAP

Hier spielt zum Beispiel das IoT-Gateway von Intel eine wichtige Rolle. Dieses verfügt über eine breite Auswahl von Prozessoren und einem Software-Stack von SAP. Das Gateway kann zahlreiche Sensoren und Geräte im Edge-Bereich des Netzwerks verwalten und steuern. Auch die Zusammenarbeit durch eine Schnittstelle in der Cloud ist dadurch möglich.

Unternehmen können dadurch Daten von Sensoren und Geräten über das IoT-Gateway von Intel und SAP in die Cloud senden und dort verarbeiten. Auch die umgekehrte Richtung ist möglich, um zum Beispiel IOT-Endgeräte zu verwalten. Auch die Zusammenarbeit mit SAP HANA ist dadurch möglich.

SAP HANA mit Intel-Technologien

Intel arbeitet auch mit SAP zusammen, um die Datenverarbeitung von lokalen HANA-Komponenten mit der SAP HANA Cloud Platform zu steuern. Die Intel-IoT-Platform kann hier ebenfalls integriert werden. Sie bietet eine Echtzeit-Analyse von Daten mit vielen weiteren Komponenten, die für Big-Data- und IoT-Umgebungen eine wichtige Rolle spielen. Intel stellt hier auch die Hardware zur Verfügung. Dabei handelt es sich meistens um Intel-Xeon-Prozessoren sowie SSDs von Intel, die mit PCIe verbunden werden.

Analytics Fast Track for SAS

Zusammen mit SAS stellt Intel „Analytics Fast Track for SAS“ zur Verfügung. Die Hardware wird von Intel zur Verfügung gestellt, die Software von SAS ist bereits vorkonfiguriert. Hier profitieren SAS-Anwendungen von den Leistungen der Intel-Xeon-Platinum-Prozessoren. Auch Intel-Optane-Speicher wird eingesetzt. Dadurch profitieren Anwendungen ab SAS 9.4x von einer deutlichen Leistungssteigerung. SAS-Anwendungen profitieren laut SAS und Intel von den neuen skalierbaren CPUs. Mehr dazu ist im PDF „SAS Analytics Faster with Intel Xeon Scalable Processors“ zu lesen. Generell wird die Leistungssteigerung vor allem dadurch erreicht, in dem optimal angepasste Hardware mit SAS-Anwendungen kombiniert werden, die wiederum für diese Hardware optimiert sind. Beispiele dafür sind auf der Seite „SAS and Intel: Partners in Analytics“ zu lesen.

Cloudera – Open Source und Intel-Hardware

Neben den Anbietern SAP und SAS arbeitet auch das Unternehmen Cloudera enger mit Intel zusammen, um Open Source Software möglichst leistungsstark zur Verfügung zu stellen. Hier profitieren auch Hadoop und Erweiterungen von Cloudera, die mit Hadoop genutzt werden können. Beispiel dafür sind das Verbinden von Kafka und Hadoop mit Datenbanken, auch von Oracle.

Cloud-Lösungen optimieren

Neben Lösungsanbietern für Big Data arbeiten auch Cloudanbieter und Softwarehersteller für die Virtualisierung mit Intel zusammen. Dazu gehören auch Unternehmen wie Microsoft und VMware, aber auch Cisco. Aktuelle Lösungen wie Windows Server 2016, Windows Server 1709 und Netzwerkhardware-Hersteller wie Cisco profitieren ebenfalls von einer Zusammenarbeit, auch wenn es darum geht, Cloudlösungen zur Verfügung zu stellen. In vielen Umgebungen werden Big-Data-Anwendungen entweder in hybriden oder sogar in öffentlichen Cloud-Umgebungen betrieben. Hier spielt die optimale Abstimmung der Hardware mit der eingesetzten Software natürlich auch eine wichtige Rolle.

Intel Data Analytics Acceleration Library

Die Intel Data Analytics Acceleration Library (DAAL) hilft dabei, Big-Data-Umgebungen zu optimieren. Für die Verbesserung werden die eingesetzten Ressourcen analysiert und Möglichkeiten zur Verbesserung der Leistung aufgezeigt. Intel Data Analytics Acceleration Library wird kostenlos unter Open-Source-Lizenz zur Verfügung gestellt. DAAL arbeitet zum Beispiel eng mit Microsoft Visual Studio, Eclipse und CDT zusammen.

Neben DAAL stellt Intel noch weitere Libraries zur Verfügung, die dabei helfen Big-Data-Lösungen für Intel-Hardware zu optimieren. Davon profitieren Anwendungen, die in Java, Python oder C++ entwickelt wurden. Software wie Spark, Hadoop, Cassandra, Storm und andere wichtige Software für Big Data kann damit optimal auf Intel-Hardware optimiert und beschleunigt werden. Die Big Data Frameworks arbeiten effektiv mit Intel DAAL zusammen. Das kann die Leistung von Intel-Servern mit Intel-Prozessoren deutlich verbessern.

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