SAS-Studie zu Künstlicher Intelligenz

In welchen Bereichen wird KI akzeptiert?

| Autor / Redakteur: Christoph Kurth / Nico Litzel

Eine aktuelle SAS-Studie ergab, dass Verbraucher kein Problem mit Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen haben.
Eine aktuelle SAS-Studie ergab, dass Verbraucher kein Problem mit Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen haben. (Bild: SAS)

Aus einer aktuellen SAS-Studie geht hervor, dass Verbraucher dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz positiv gegenüberstehen – zumindest im Gesundheitswesen.

Fast die Hälfte (47 Prozent) der 500 Umfrageteilnehmer ist laut der Studie einverstanden, wenn Künstlicher Intelligenz (KI) im Operationssaal assistieren würde. Noch größer ist die Bereitschaft, Daten von Wearables bereitzustellen. Sechs von zehn der Befragten hätten dabei keine Bedenken, ihrem Arzt Informationen von beispielsweise der Apple Watch oder aus Fitbit zur Verfügung zu stellen. Der Arzt könnte aus diesen Daten den Lebensstil des Patienten bewerten, um daraus Empfehlungen abzuleiten.

Banken und KI

Geht es um das Geld, so sieht die Bereitschaft, KI einzusetzen, allerdings anders aus. 34 Prozent der Umfrageteilnehmer wären damit einverstanden, wenn die Bank KI verwendet, um mit Kunden in Kontakt zu treten. Ist allerdings das Aufspüren von Betrug das Ziel, so sind 59 Prozent der Befragten damit einverstanden.

Die neue Technologie im Handel

Der Handel schnitt beim Branchenvergleich am schlechtesten ab. 44 Prozent gaben an, dass sie ihren Standort für ein personalisiertes Einkaufserlebnis teilen würden. Geht es um Zahlungsdetails per Smartphone, sind nur 36 Prozent damit einverstanden, dies in Geschäften ohne Kassen preiszugeben.

Geht es um Informationen zur Einkaufshistorie bei Online-Händlern, ist es annähernd ausgeglichen. 49 Prozent haben keine Bedenken, wenn diese Daten genutzt werden, um neue Produktempfehlungen zu geben, 51 Prozent dagegen schon.

Die Zurückhaltung ist noch groß

Als Grund, warum viele der Befragten noch so zurückhalten gegenüber dem Einsatz vonKünstlicher Intelligenz sind, gibt SAS an, dass vielen Verbrauchern die menschliche Interaktion fehlen würde. In Geschäftsbeziehungen ist die Hürde nicht mehr ganz so hoch (47 Prozent wären damit einverstanden).

Erschwerend für die KI kommt laut SAS hinzu, das nur 44 Prozent der Umfrageteilnehmer, einem Freund oder Kollegen das Konzept von KI erklären könnten.

Aus der Umfrage geht auch hervor, dass der Datenschutz ein wichtiges Thema ist. Etwa ein Drittel der Sudienteilnehmer ist zuversichtlich, dass ihre persönlichen Daten, die von der KI genutzt werden, auch sicher aufgehoben sind.

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