Umfrage von Adesso Führungskräfte wünschen sich ChatGPT-Alternative

Von Martin Hensel 1 min Lesedauer

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Gut ein Jahr, nachdem OpenAI ChatGPT der Öffentlichkeit vorstellte, will der IT-Dienstleister Adesso wissen, wie die Anwendung im Business angekommen ist. Demnach ist ChatGPT ein gern genutzter Alltagshelfer – aber viele Nutzer wünschen sich ein deutsches Angebot.

Benedikt Bonnmann, Leiter des Geschäftsbereichs Data & Analytics von Adesso(Bild:  Adesso)
Benedikt Bonnmann, Leiter des Geschäftsbereichs Data & Analytics von Adesso
(Bild: Adesso)

Über 80 Prozent der befragten 400 Führungskräfte kennen ChatGPT, knapp 60 Prozent haben damit bereits gearbeitet. Die Nutzerzufriedenheit ist dabei beachtlich: 75 Prozent der ChatGPT-Anwender gaben an, „zufrieden“ oder sogar „sehr zufrieden“ zu sein. Schwachstellen, wie etwa fragwürdige Inhalte oder frei erfundene Fakten („Halluzinationen“) stören die deutliche Mehrheit dabei nicht.

Ein möglicher Grund dafür: ChatGPT macht laut der Umfrage produktiver. 40 Prozent der Befragten gaben an, durch den Einsatz von KI drei bis fünf Stunden Arbeitszeit pro Woche einzusparen. Knapp jeder Fünfte sieht sogar noch größere Zeitersparnis. Dementsprechend wird ChatGPT häufig genutzt und zählt zum Alltag. Über die Hälfte (58 Prozent) der Führungskräfte setzt die Anwendung mehrmals pro Woche ein, 15 Prozent sogar mehrmals täglich.

„Made in Germany“ gefragt

Ein Hemmschuh ist allerdings noch die Tatsache, dass mit OpenAI ein US-Unternehmen hinter ChatGPT steckt. Knapp zwei Drittel (65 Prozent) der Befragten wünschen sich deshalb eine vergleichbare GenAI-Anwendung eines deutschen Anbieters. Schritte in diese Richtung existieren bereits, darunter beispielsweise das Start-up Aleph Alpha, das auf „AI Made in Germany“ setzt.

„Am Anfang stand die Phase des individuellen Ausprobierens. Jetzt kommen immer mehr Unternehmen auf uns zu, die die Potenziale von GenAI systematisch heben wollen“, erklärt Benedikt Bonnmann, Leiter des Geschäftsbereichs Data & Analytics von Adesso. Dazu gehöre die Nutzung eigener Daten in einer gesicherten Umgebung, die Entwicklung individueller Lösungen sowie die nahtlose Integration in Prozesse und die eigene IT-Landschaft. „Das wird den Business-Nutzen durch die Technologie noch einmal deutlichen erhöhen. Unternehmen stellen jetzt die Weichen, um in Zukunft von GenAI zu profitieren“, so Bonnmann.

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