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Studienergebnisse von BMC Software Die Digitalisierung verändert die Büros der Zukunft

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Der Softwarehersteller BMC hat in Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien den Stand europäischer Arbeitsplätze untersucht. Zudem wurde ermittelt, wie sich diese im Zuge der Digitalisierung bis 2020 verändern werden.

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BMC hat sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt befasst.
BMC hat sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt befasst.
(Bild: BMC Software)

34 Prozent aller Befragten gaben an, dass sie das Büro der Zukunft komplett vernetzt sehen. Allerdings sind nach Meinung der Arbeitnehmer nur 61 Prozent des Managements immer auf dem aktuellsten Stand der technologischen Entwicklung. 58 Prozent sehen ihre Führungsebene als offen gegenüber neuer Technik. Zudem glauben 59 Prozent der Studienteilnehmer, dass ihre Meinung bei der Implementierung neuer Technologien berücksichtigt wird.

Digitale Skills sind gefragt

Die Arbeitnehmer sind der Meinung, dass die Bedeutung von Kenntnissen wie etwa für Big-Data-Analysen in Zukunft um 37 Prozent steigen wird. Besonders gefragt sind Fähigkeiten rund um die Entwicklung von mobilen Applikationen: Hier erwarten die Befragten eine Bedeutungszunahme um 145 Prozent. Bei Grafik-, Video- und Bildbearbeitung werden dagegen um 22 Prozent unwichtiger. 25 Prozent der Teilnehmer erwarten den verstärkten Einsatz von Tablets. Die Bedeutung von E-Mail soll um 29 Prozent zunehmen, auch andere Kanäle wie Video-Anrufe (46 Prozent), Messenger (38 Prozent) und soziale Netzwerke (22 Prozent) werden wichtiger.

Arbeitsumfeld im Umschwung

Die Digitalisierung wird auch das Arbeitsumfeld beeinflussen. 76 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sich ihr Jobprofil bis 2020 stark verändern. Rund 70 Prozent erwarten zunehmende Nachfrage nach digitalen Skills. Aber 33 Prozent befürchten, dass sie sich diese nicht schnell genug aneignen können. Ausschlaggebend sind dabei vor allem Software-Tools (36 Prozent), Lösungen für zusätzliche Automatisierung am Arbeitsplatz (25 Prozent) und digitale Aufgabenstellungen (24 Prozent).

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