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Prognose von Tableau Das sind die BI-Trends 2019

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Tableau Software hat gemeinsam mit Experten die wichtigsten Trends für den diesjährigen Business-Intelligence-Markt (BI) zusammengestellt. Neben technologischen Aspekten stehen dabei auch ethische Fragen im Umgang mit Daten und Analytics stärker im Fokus.

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Tableau Software hat sich mit aktuellen Trends rund um Business Intelligence befasst.
Tableau Software hat sich mit aktuellen Trends rund um Business Intelligence befasst.
(Bild: Tableau)

Laut Tableau wird Künstliche Intelligenz (KI) im aktuellen Jahr nachvollziehbarer und vertrauenswürdiger. Letzteres soll die sogenannte „erklärbare KI“ ermöglichen: Sie bietet transparente Einblicke in Machine-Learning-Modelle und gestattet damit ein besseres Verständnis der Funktionsweisen. Datenexperten sollen künftig entscheidend dazu beitragen, dass sich KI-basierte Ergebnisse mittels KI-Plattformen interaktiv untersuchen und überprüfen lassen. Die entsprechenden Dashboards beherrschen natürliche Sprachverarbeitung und vereinfachen dadurch die Interaktion der Nutzer mit der jeweiligen BI-Lösung. Allgemein sollen Daten dank Mobile und Embedded Analytics, Dashboard-Erweiterungen und APIs schneller wirtschaftlich nutzbar werden. Sie sind dort verfügbar, wo die Anwender ohnehin arbeiten.

Ethikfragen und Kuratierung

Laut den Experten werden auch Ethikfragen im Zuge der wachsenden Bedeutung von Daten an Relevanz gewinnen. Entsprechende datenethische Grundsätze könnte beispielsweise ein Ethikkodex vermitteln. Zudem zeichnet sich ein Trend hin zur Datenkuratierung ab: Dazu zählen das Erfassen, Aufbereiten, Definieren und Auswerten verschiedener Informationen. Darauf spezialisierte Tools und Prozesse wachsen zunehmend mit semantischen Governance- und BI-Plattformen zusammen. Sie verknüpfen Daten mit dem Geschäftskontext und ermöglichen übergreifende Governance. Ein weiterer Trend wird in Form von Datenstorys erwartet: Analysten müssen die Schritte ihrer Analyse auf leicht verständliche Weise vermitteln. Statt nur eine einzige Schlussfolgerung zu präsentieren, helfen Datenstorys bei der umfassenden Diskussion der Ergebnisse und der Betrachtung der Daten aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Grenzen verschwimmen

Für erfolgreiche Business Intelligence müssen in Unternehmen alle Ebenen zusammenarbeiten. Dazu wird vermehrt auf interne Communities gesetzt. Hier können Verantwortliche Aufgaben verteilen und neue Benutzerrollen trainieren. Da immer mehr Mitarbeiter in unterschiedlichen Abteilungen über Kompetenzen im Umgang mit Daten verfügen, verschwimmen die Grenzen zwischen traditionellen Datenexperten und Geschäftsanwendern zusehends. Data Scientist müssen nicht nur Kenntnisse in Statistik und Machine Learning haben, sondern auch auf strategisches Know-how und Branchenwissen zurückgreifen können. Abschließend stellen die Experten noch fest, dass die Cloud immer mehr zum bevorzugten Speicherort für Daten wird. Dies sorgt dafür, dass auch BI-Anwendungen zunehmend in die Cloud wandern. Für Effizienz und Performance sei es aber von Vorteil, wenn sich Daten und Applikationen auf einer Plattform befinden.

Weitere Informationen gibt es im Rahmen eines kostenlosen Webinars am 24. Januar. Die Anmeldung ist ab sofort über die Tableau-Website möglich.

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