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KI und Machine Learning an Bord Celonis launcht Process-Mining-Plattform Pi

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Mit der Plattform Pi verbindet Celonis künstliche Intelligenz (KI), Machine Learning und Process Mining. Die Lösung soll tiefe Einblicke in Unternehmensprozesse ermöglichen und intelligente Verbesserungsvorschläge liefern.

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Celonis Pi verbindet Process Mining mit KI und Machine Learning.
Celonis Pi verbindet Process Mining mit KI und Machine Learning.
(Bild: Celonis)

Celonis sieht Pi als eine Art automatisierten Berater im Geschäftsalltag. Dabei kann es sich sowohl um die augenblickliche als auch die zukünftige Optimierung von Prozessen wie zum Beispiel Einkauf, Produktion, Vertrieb, Logistik oder Marketing drehen. Celonis Pi rekonstruiert und visualisiert Big-Data-Abläufe vollautomatisch, gleiches gilt für die Ursachenforschung und die Erstellung von Handlungsempfehlungen.

Automatische Auswertung

„Nutzer müssen nun nicht mehr selbst Probleme in den Prozessen identifizieren und Lösungen ableiten. Dank modernster Machine-Learning-Verfahren werten wir Korrelationen in Millionen von prozessbezogenen Daten innerhalb von Sekunden aus. Dieses Wissen nutzen wir, um so die erste intelligente und vollautomatisierte Optimierung von Unternehmen zu ermöglichen“, erklärt Celonis-Mitgründer und Co-CEO Alexander Rinke.

Vier neue Features

Die Plattform setzt dazu auf vier neue Features: Pi Conformance wählt aus einem Vergleich zwischen Soll- und Ist-Prozessen diejenigen Abweichungen aus, die aus reiner Business-Perspektive Priorität haben. Sie können zum Beispiel wichtig für die Wettbewerbsposition sein oder auch das Unternehmen schlicht viel Geld kosten. Conformance deckt die Ursachen der Abweichungen auf und ermittelt automatisch, welche Aktionen in der Folge unternommen werden müssen.

Erweiterte Analysemöglichkeiten

Pi Machine Learning ermöglicht, jedes statistische Verfahren und jeden Algorithmus zu implementieren. Analysten erhalten dadurch mehr Möglichkeiten für die Datenauswertung und vorausschauende Analysen. Davon profitiert auch die Planungspräzision: „Wir haben verschiedenste Algorithmen zusammen mit Kunden getestet. Wir konnten viele neuartige Erkenntnisse gewinnen. So werden zum Beispiel Zeiträume und Pufferbestände häufig unzureichend oder übertrieben angesetzt“, verdeutlicht Rinke.

Informationen in Echtzeit

Wie Teams in Organisationen zusammenarbeiten und wo dabei Ressourcen verschwendet werden, zeigt Pi Social auf. Die Funktion zeigt auf, wo Arbeitslasten oder Aufgaben umverteilt werden müssen und wie sich die verfügbaren optimal einsetzen lassen. Ebenfalls neu ist Pi Companion: Dabei handelt es sich um die flexible Integration für IT-Systeme, die im Alltag eingesetzt wird. Damit sind die nötigen Echtzeit-Informationen immer direkt im operativen Tagesgeschäft verfügbar. Probleme wie Lieferengpässe, säumige Lieferanten und Kunden oder ineffiziente Logistik lassen sich so präventiv verhindern.

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