AI Washing
Nach dem „Cloud Washing“ kommt das „AI Washing“

Von Michael Matzer 5 min Lesedauer

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„AI Washing“ ist der Nachfolger von „Cloud Washing“, also eine weitere Masche des Marketings. Dabei werden Dinge als Künstliche Intelligenz (KI) verkauft, die weder den Namen verdienen noch KI-Funktionen erfüllen. Stattdessen gibt es eine ganze Reihe von Mogelpackungen. Unternehmen sind aber gezwungen, in kürzester Zeit zu entscheiden, ob sich die Investition lohnt oder ob es sich um eine Mogelpackung handelt. Holger Mueller, Principal Analyst beim US-Beratungshaus Constellation Research, listet in einem Research Paper „die falschen Fuffziger“ auf und schlägt Fragen vor, mit denen sie zu entlarven sind.

Holger Mueller, Vice President & Principal Analyst bei Constellation Research(Bild:  Constellation Research)
Holger Mueller, Vice President & Principal Analyst bei Constellation Research
(Bild: Constellation Research)

Der Markt für KI und KI-Agenten ist sehr dynamisch und zwingt so Firmenvorstände dazu, in relativ kurzer Zeit herauszufinden, welche Angebote funktionieren und es wert sind, in sie zu investieren – und welche nicht. Angesichts der zahlreichen Marketingmethoden, Fakten zu verschleiern und Interessenten zu täuschen oder hinzuhalten, ist es wichtig zu wissen, welche KI-Angebote den eigenen Anforderungen tatsächlich entsprechen.

Holger Mueller vom Beratungshaus Constellation Research hat einen Report veröffentlicht, der die verschiedenen Formen des AI Washings vorstellt, gemessen an einer strengen Definition dessen, was als KI-Komponente gelten kann. Besonderes Augenmerk legt er dabei auf KI-Agenten, die zwar die Produktivität steigern, aber auch das Risiko-Profil einer Firma erhöhen können. Der Report wird abgerundet mit einer Liste von Prüfungsfragen und greifbaren Empfehlungen.