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Studie von BARC belegt zunehmende Nutzung „Self-Service Business Intelligence“ ist im Trend

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Mehr als 50 Prozent der Unternehmen gewähren ihren Mitarbeitern mehr Freiheiten bei der Gestaltung von Berichten und Analysen. Das zeigt die Studie „The BI Survey“ des Business Application Research Centers (BARC).

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Laut "The BI Survey" ist Self-Service Business Intelligence ein wichtiger Trend.
Laut "The BI Survey" ist Self-Service Business Intelligence ein wichtiger Trend.
(BARC)

„Self-Service Business Intelligence“ (SSBI) gewinnt laut BARC weltweit an Bedeutung. Dabei ist das Ziel, Endanwender aus Kosten- und Zeitgründen mehr als bisher ihre eigenen Berichte und Datenanalysen erstellen zu lassen, ohne dazu den IT-Support zu benötigen. Diese Freiheiten reichen bis hin zur Erstellung von flexibel konfigurierbaren BI-Anwendungen, die verschiedene Datenquellen verknüpfen.

SSBI setzt sich durch

Im Rahmen der Studie „The BI Survey“ wurden mehr als 3.000 BI-Experten befragt. 55 Prozent davon erklärten, aktuell an SSBI-Vorhaben zu arbeiten. Weitere 24 Prozent wollen dies in der nächsten Zeit in Angriff nehmen. Andere Trends wie „Collaborative BI“ und „Mobile BI“ sind dagegen weniger ein Thema: Nur 29 Prozent der Befragten nutzen kollaborative Ansätze, 18 Prozent setzen mobile BI-Lösungen ein. Speziell bei „Mobile BI“ ist das Wachstum im Jahresvergleich zurückgegangen, was laut BARC vor allem an Sicherheitsbedenken, fraglichem Mehrwert und dem Investitionsbedarf liegt.

Erfahrene Nutzer nehmen zu

Eine weitere Erkenntnis der Studie ist die Zunahme der erfahrenen BI-Nutzer in den Unternehmen. 30 Prozent der Teilnehmer bezeichneten sich als „Power User“, bislang waren es 20 Prozent. Dazu passe laut Wayne Eckerson, Co-Autor von „The BI Survey“, dass in den Medien und bei Produktankündigungen der Anbieter häufiger komplexe Themen wie Big Data, Analytics und Data Science adressiert werden.

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