SuiteWorld in Las Vegas Oracle präsentiert NetSuite Analytics Warehouse

Autor / Redakteur: Dr. Dietmar Müller / Elke Witmer-Goßner

Seit fünf Jahren ist NetSuite nun bereits Teil von Oracle. Auf der NetSuite-Konferenz in Las Vegas stellte das Unternehmen das neue NetSuite Analytics Warehouse sowie Suitebanking für die Automatisierung wichtiger Finanzprozesse vor.

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Auf der NetSuite-Konferenz in Las Vegas stellte Oracle das neue NetSuite Analytics Warehouse sowie Suitebanking für die Automatisierung von Finanzprozessen vor.
Auf der NetSuite-Konferenz in Las Vegas stellte Oracle das neue NetSuite Analytics Warehouse sowie Suitebanking für die Automatisierung von Finanzprozessen vor.
(Bild: Müller)

Oracle hat auf seiner NetSuite-Anwenderkonferenz SuiteWorld in Las Vegas das neu entwickelte Analytics Warehouse vorgestellt. Es baut auf Oracle Analytics Cloud und Oracle Autonome Data Warehouse auf und soll Strukturen in Daten (auch aus externen Quellen) erkennen und Erkenntnisse daraus ableiten – klassisches Analytics also. Darüber hinaus sind Metriken und KPIs eingebaut, mit denen historische Daten, Trends und Ausreißer analysiert beziehungsweise identifiziert werden können. Zu Hilfe kommt dabei eingebettetes Maschinenlernen.

Evan Goldberg, EVP, Oracle NetSuite, stellte das NetSuite Analytics Warehouse vor.
Evan Goldberg, EVP, Oracle NetSuite, stellte das NetSuite Analytics Warehouse vor.
(Bild: Müller)

„Unternehmen haben Zugriff auf mehr Daten als je zuvor, aber das manuelle Sammeln und Analysieren auf Tabellenkalkulationen oder mehreren Visualisierungs-Tools ist zeitaufwändig, fehleranfällig und verlangsamt die Entscheidungsfindung“, so Evan Goldberg, EVP, Oracle NetSuite. „Mit NetSuite Analytics Warehouse können unsere Kunden nun eine komplette, vorgefertigte Analytics-Lösung nutzen, die die Entscheidungsfindung beschleunigt und ihre Organisationen in die Lage versetzt, schnell auf veränderte Kundenbedürfnisse und neue Marktchancen zu reagieren.“

Analytics auf einer einzigen Plattform

NetSuite Analytics Warehouse erweitert SuiteAnalytics, das eingebettete Echtzeit-Reporting- und Metriken-Dashboards offeriert. Kunden können nun ihre Analysen auf einer einzigen Plattform durchführen, das NetSuite Analytics Warehouse wird automatisch an NetSuite-Umgebungen angeschlossen. Die Übertragung von NetSuite-Daten soll nur Minuten dauern, zudem lassen sich Daten aus mehreren Quellen ohne Codierung extrahieren, transformieren und laden, von Tabellenkalkulationen bis zu unstrukturierten Daten.

„NetSuite ist der verbindende Faktor, auf den wir uns bei all unseren Geschäftsdaten verlassen“, sagte Tom Altman, CTO des Anwender-Unternehmens Clickstop. „Wir haben bereits einen bedeutenden Wert aus SuiteAnalytics gewonnen, aber durch den Zusatz von NetSuite Analytics Warehouse haben wir eine viel höhere Leistung erzielt und unsere Fähigkeit verbessert, Daten-Einsichten zu gewinnen. Sowohl mit NetSuite Analytics Warehouse als auch mit SuiteAnalytics verfügen wir über alle unsere internen und externen Datenquellen in einer Plattformunsere kritischsten Daten zu beschaffen.“

Suitebanking integriert Fintech in eine Unified Suite

Mit Suitebanking können NetSuite-Kunden Cashflow-Prozesse verbessern.
Mit Suitebanking können NetSuite-Kunden Cashflow-Prozesse verbessern.
(Bild: Müller)

Ebenfalls neu vorgestellt wurde Suitebanking, eine Lösung, die Fintech in Cloud ERP einbindet. Anwender können damit ihre Finanzprozesse automatisieren und den Cashflow absichern. Die Zusammenlegung automatisierter Zahlungs- und Forderungsprozesse sorge dafür, schnell und einfach Rechnungen zu bezahlen, zu versenden und bezahlt zu werden, alles von NetSuite aus.

Mit Suitebanking können NetSuite-Kunden die folgenden Cashflow-Prozesse verbessern:

  • Accounts Payable: Hilft Kunden bei der Beschleunigung von Zahlungsprozessen mit automatisiertem Rechnungs-Scanning und der Zuweisung von Hauptbuch-Leitzahlen. Kunden können mehrere Zahlungsoptionen sehen und die bevorzugte Methode für jeden Anbieter wählen.
  • Accounts Receivable: Eine neue Payment Link-Funktion erleichtert es, einmalige Zahlungen zu empfangen, indem sie eine „Pay-now“-Option auf elektronischen Rechnungen einbindet. Es werden mehrere Zahlungsmethoden unterstützt, darunter Kredit-/Debitkarte, ACH-Transfer oder Drittanbieter wie PayPal. Darüber hinaus können Kunden automatisch Zahlungserinnerungen versenden.
  • Bank Reconciliation: Hilft Kunden, manuelle, fehleranfällige und zeitaufwändige Aufgaben zu beseitigen und Transaktionen mit dem Bankkonto der Organisation genau abzustimmen.
  • Spend Management: Hilft Kunden bei der Kontrolle von Unternehmensausgaben durch bessere Sichtbarkeit und Reporting-Fähigkeiten. Es lassen sich Genehmigungs-Workflows erstellen, um die Regeln der Kostenpolitik anzupassen.
  • Expense Management: Hilft Kunden, Kosten zu kontrollieren, interne Richtlinien und Verfahren durchzusetzen und die Aktualität und Genauigkeit der Kostenberichte zu verbessern.
  • International Payments: Bietet Kunden eine globale digitale Brieftasche, um Zahlungen in mehr als 60-Ländern von einem einzigen Konto zu tätigen und zu akzeptieren.
  • Access to Working Capital: Anwender erhalten die Möglichkeit, unbezahlte Rechnungen in Bargeld umzuwandeln.

„Wachsende Organisationen können es sich nicht leisten, dass Teams von Personen Daten eingeben, Banken beschäftigen, Transaktionen aus mehreren Systemen überwachen und die Zahlungen von Lieferanten manuell verarbeiten. Die Zeit, die von der Automatisierung dieser Prozesse gespart wird, könnte für strategische Projekte verwendet werden, die dazu beitragen, das weitere Wachstum für die Organisation zu fördern“, so Goldberg. „Suitebanking ist der erste Schritt, um die Welt von ERP und fintech zusammenzubringen. Es wird unseren Kunden helfen, all diese Prozesse in einer einzigen Suite zu automatisieren und Sichtbarkeit und Kontrolle zu erhöhen, so dass sie einen gesunden Cashflow beim Wachsen erhalten können.“

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