KI-Roadmap für „Decision Intelligence“ Onekey konkretisiert KI-Ausbau seiner Product-Cybersecurity-Plattform

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Onekey hat eine vierstufige Roadmap vorgelegt, die beschreibt, wie Künstliche Intelligenz (KI) künftig in die eigene Product-Cybersecurity-Plattform integriert werden soll – vom Chat-Agenten über offene Schnittstellen für unternehmenseigene KI bis zur Unterstützung operativer Sicherheits-Workflows. Die Entscheidungshoheit soll dabei nach Angaben des Unternehmens beim Menschen verbleiben.

Nach Angaben von Onekey soll sich die integrierte KI in vier Stufen von einem Auskunftssystem zu einem Assistenten für Produktsicherheit entwickeln. Die endgültige Bewertung von Schwachstellen verbleibe beim Menschen.(Bild: ©  KohXD - stock.adobe.com / KI-generiert)
Nach Angaben von Onekey soll sich die integrierte KI in vier Stufen von einem Auskunftssystem zu einem Assistenten für Produktsicherheit entwickeln. Die endgültige Bewertung von Schwachstellen verbleibe beim Menschen.
(Bild: © KohXD - stock.adobe.com / KI-generiert)

Onekey hat nach eigenen Angaben die nächsten Entwicklungsschritte der Plattform konkretisiert. Grundlage ist das zuvor vorgestellte Konzept der „Decision Intelligence“, das der Anbieter nun in einer vierstufigen KI-Roadmap ausbuchstabiert. Ziel sei es, KI von einem Auskunftssystem zu einem Assistenten für Produktsicherheit weiterzuentwickeln, ohne die Entscheidungsverantwortung des Menschen zu ersetzen.

„Viele Unternehmen fragen heute, wie sich KI sinnvoll und verantwortungsvoll in bestehende Sicherheitsprozesse integrieren lässt“, sagt Jan Wendenburg, CEO von Onekey. Die Antwort laute: Schritt für Schritt. Jede Ausbaustufe erweitere den Nutzen, ohne Transparenz, Nachvollziehbarkeit oder Kontrolle aufzugeben.

Stufe eins und zwei: Abfragen und Anbindung

Den ersten Meilenstein bildet laut Pressemitteilung ein kontextbasierter Chat-Agent namens Onekey AI. Anwender sollen künftig Fragen zu Schwachstellen, Firmware, Programmkomponenten, Software-Stücklisten (Software Bills of Materials, SBOMs), Produkten oder Abfragen in der herstellereigenen Onekey Query Language (OQL) in natürlicher Sprache stellen können. Die Antworten basieren den Angaben zufolge unmittelbar auf den Analyseergebnissen und Sicherheitsdaten der Plattform.

Im zweiten Schritt will Onekey seine Sicherheitsdaten kontrolliert für unternehmenseigene KI-Agenten, Anwendungen und automatisierte Workflows öffnen – etwa für Entwicklungsumgebungen, Ticket-Systeme, Compliance-Plattformen oder interne KI-Assistenten. Berechtigungen, Rollenmodelle und Datenhoheit blieben dabei erhalten; Unternehmen entschieden selbst, welche Informationen ihre eigenen Anwendungen nutzen dürfen.

Stufe drei und vier: Vom Informationssystem zum Assistenten

Mit dem dritten Meilenstein soll die integrierte KI Anwendern helfen, den technischen Kontext von Schwachstellen einzuordnen, Auswirkungen auf Softwarekomponenten nachzuvollziehen, Prioritäten zu setzen und Handlungsschritte abzuleiten. Die endgültige Bewertung verbleibe bewusst beim Menschen.

„KI soll Sicherheitsverantwortliche nicht ersetzen, sondern ihnen helfen, komplexe Zusammenhänge schneller zu verstehen“, so Wendenburg. Gerade in regulierten Branchen müssten Entscheidungen nachvollziehbar, dokumentiert und fachlich verantwortet bleiben.

In der vierten Stufe soll der KI-Agent operative Aufgaben der Produktsicherheit unterstützen: die Vorbereitung technischer Berichte, Konfigurationsaufgaben, die Verwaltung von Historien, die Erstellung von Analyseprofilen und Regelwerken sowie Firmware-übergreifende Vergleichsanalysen. Auch hier verblieben kritische Entscheidungen beim Menschen.

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