Atlassian erweitert sein MCP-Ökosystem Neuer Rovo-Connector bringt Jira und Confluence in ChatGPT

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Atlassian erweitert sein MCP-Ökosystem um einen Connector, der den Rovo MCP Server mit ChatGPT koppelt. Damit sollen sich Daten aus Jira und Confluence direkt in ChatGPT abfragen, auswerten und zum Anlegen neuer Aufgaben nutzen lassen. Ergänzend führt Atlassian weitere Sicherheits- und Governance-Funktionen für den MCP Server ein.

Atlassian stellt den Rovo MCP Connector für ChatGPT vor. Nutzer können Jira- und Confluence-Daten abrufen, bearbeiten und automatisieren – mit Sicherheits- und Governance-Kontrolle.(Bild:  Atlassian)
Atlassian stellt den Rovo MCP Connector für ChatGPT vor. Nutzer können Jira- und Confluence-Daten abrufen, bearbeiten und automatisieren – mit Sicherheits- und Governance-Kontrolle.
(Bild: Atlassian)

Atlassian hat seinen Rovo MCP Connector für ChatGPT vorgestellt. Diese Funktion soll es ChatGPT-Nutzern ermöglichen, Jira und Confluence als lebendige, aktionsfähige Sources of Truth zu behandeln, nicht nur zur Zusammenfassung, sondern auch zur Erstellung und Automatisierung. Dies baue auf dem Atlassian Rovo Model Context Protocol (MCP) Server auf, den Atlassian Anfang des Jahres in der Beta-Version eingeführt und stetig mit über 20 MCP-Connectors von Partnern wie Figma, HubSpot und Lovable erweitert hat.

Die nun vorgestellte Verbindung zu ChatGPT erlaube es, Inhalte aus Jira und Confluence direkt im KI-Chat aufzurufen. Dazu gehören Summaries, Abfragen und Analysen von Work-Items und Seiten. Zusätzlich erhalte das System Schreibrechte: Vorgänge können neu angelegt oder in größeren Mengen aktualisiert werden.

Der Connector richtet sich an Teams, die Arbeitsdaten in KI-Oberflächen zusammenführen möchten. Genannt werden Beispiele aus Engineering, IT-Operations, Marketing und Support. Dort sollen Statusberichte aus Jira zusammengefasst, Kampagnenfortschritte aus Confluence abgefragt oder Support-Tickets automatisiert erzeugt werden können. Die Angaben beziehen sich auf die Funktionsweise des Connectors; Aussagen zur tatsächlichen Nutzung in Unternehmen liegen nicht vor.

Für den Einsatz in größeren Organisationen verweist Atlassian auf Kontrollmechanismen im MCP-Server. Die Authentifizierung erfolge per OAuth und spiegele die Rollen und Rechte aus Jira und Confluence wider. Audit-Logs dokumentieren Abrufe und Aktionen. Zudem sollen Administratoren über Allowlists steuern können, welche Anwendungen auf den MCP-Server zugreifen dürfen.

Mit dem Connector entsteht damit eine zusätzliche Option, Atlassian-Daten in generative KI-Workflows einzubinden.

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