Sichere, KI-gestützte Low-Code-Entwicklung Mendix 10.12 mit KI- und DevSecOps-Updates

Von Stephan Augsten 1 min Lesedauer

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Die Siemens-Tochter Mendix hat ein umfangreiches Update für ihre gleichnamige Low-Code-Plattform veröffentlicht. Version 10.12 bringt zahlreiche neue Funktionen, insbesondere in den Bereichen KI-Unterstützung und Sicherheit.

Der KI-Assistent Maia hilft in der Low-Code-Plattform von Mendix bei verschiedenen Aufgaben, noch in der Experimentierphase ist das Generieren von Domänenmodellen.(Bild:  Mendix)
Der KI-Assistent Maia hilft in der Low-Code-Plattform von Mendix bei verschiedenen Aufgaben, noch in der Experimentierphase ist das Generieren von Domänenmodellen.
(Bild: Mendix)

Ein zentrales Element ist der intelligente Assistent „Maia“ (Mendix AI Assistance), ein auf generativer Künstlicher Intelligenz basierender Chatbot. Dieser unterstützt Anwender und Anwenderinnen in erster Instant durch Antworten auf technische Fragen, basierend auf Dokumentation sowie Foren- und Schulungsinhalten.

Gleichzeitig liefert Maia auch kontextbezogene Empfehlungen zur Umsetzung von Workflows, Anwendungslogik und Coding Best Practices. Workflow und Logic Recommender waren bereits vorher verfügbar, der neue Workflow Recommender schlägt die für die jeweiligen Geschäftsprozesse passenden Elemente vor. Ebenfalls neu ist die KI-gestützte Übersetzung mit dem Translation Generator, die kommende Version soll mit einem Domain Model Generator aufwarten.

Für die Integration von KI-Chatbots in Anwendungen bietet Mendix nun wiederverwendbare Komponenten an. Diese sind kompatibel zu Amazon Bedrock und OpenAI. Entwickler sollen damit schnell eigene Chatbot-Lösungen erstellen können, die sich nahtlos in Mendix-Apps integrieren lassen.

Eine neue Funktion namens „Retrieval Augmented Generation“ ermöglicht es, KI-generierte Inhalte auf Basis eigener Unternehmensdaten zu erzeugen. Damit lassen sich beispielsweise kontextbezogene Antworten in Chatbots oder anderen KI-Anwendungen realisieren.

Im Bereich DevSecOps führt Mendix erweiterte Governance- und Sicherheitsfunktionen ein. Dazu gehören ein verbessertes Audit-Trail sowie die Möglichkeit, den Anmeldeprozess an den unternehmenseigenen Identitätsprovider zu delegieren. Ein neues Entitlements Dashboard gibt Überblick über Zugriffsrechte.

Für die Qualitätssicherung steht nun das „Mendix Quality and Security Management“ (QSM) zur Verfügung. Dieses Tool soll helfen, die Code-Qualität zu verbessern und Sicherheitsrisiken frühzeitig zu erkennen.

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