Millionenförderung sichergestellt KI-Kompetenzzentrum BIFOLD wird verstetigt

Von Martin Hensel

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Das Berlin Institute for the Foundations of Learning and Data (BIFOLD) der Technischen Universität Berlin (TUB) wird verstetigt. Künftig wird das KI-Kompetenzzentrum dauerhaft gemeinsam von Bund und Land finanziert.

Prof. Dr. Volker Markl, Co-Direktor BIFOLD und Professor an der TU Berlin
Prof. Dr. Volker Markl, Co-Direktor BIFOLD und Professor an der TU Berlin
(Bild: Screenshot / BIFOLD )

In der deutschen Hauptstadt ist damit ein nationales KI-Kompetenzzentrum etabliert, das sich mit Fragen der Entwicklung und Anwendung von KI befasst. Im Zuge einer Partnerschaft mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin soll zudem zeitnah ein hochschulübergreifendes Zentralinstitut entstehen.

Als Teil des Bund-Länder-Förderprogramms zur Umsetzung der KI-Strategie wird das BIFOLD ab 1. Juli institutionell gefördert und erhält jährlich 22 Millionen Euro. Die Hälfte der Summe stellt der Bund bereit, die andere Hälfte kommt vom Land Berlin.

Bestehende Zentren vereint

BIFOLD ging 2020 aus zwei bereits bestehenden Kompetenzzentren des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hervor. Dabei handelte es sich um das Berlin Big Data Center (BBDC) und das Berliner Zentrum für Maschinelles Lernen (BZML). Beide wurden vom Bund im Rahmen einer Projektförderung finanziert.

Der Bund und die fünf Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Nordrhein-Westfalen und Sachsen vereinbarten bereits Ende 2020 die Etablierung von fünf nationalen KI-Kompetenzzentren. Zu diesen zählt auch das BIFOLD. Insgesamt stehen für diese Zentren 100 Millionen Euro jährlich als Fördersumme zur Verfügung, wobei dieser Betrag jeweils zur Hälfte von Bund und Ländern getragen wird.

„Im BIFOLD konzentrieren wir uns auf die Erforschung der theoretischen und algorithmischen Grundlagen des Data Managements und des Maschinellen Lernens sowie den damit verbundenen Technologien und Systemen“, erklärt Prof. Dr. Volker Markl, Co-Direktor BIFOLD und Professor an der TU Berlin. Gerade die Forschung an der Schnittstelle zwischen Maschinellem Lernen und Data Management werde KI-Anwendungen international kompetitiv weiter vorantreiben. „Unser Ziel sind ganz neuartige wirtschaftliche sowie wissenschaftlich-technische Anwendungen“, ergänzt er.

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