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E-Book von BigData-Insider Industrie 4.0 wird erwachsen

| Autor / Redakteur: Michael Matzer / Nico Litzel

Die Wirtschaftsstrategie „Industrie 4.0“ ist seit 2013 ein ausgearbeitetes Konzept und inzwischen durch eine Referenzarchitektur zu einem global vertretbaren und übertragbaren Konzept geworden. Der Begriff „Smart Factory“ ist von zentraler Bedeutung, denn in dieser Betriebsstätte sollen Werkstücke und Maschinen bzw. Roboter einander erkennen und miteinander interagieren, um eine Wertschöpfungskette zu bilden.

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Ab sofort steht das E-Book „Industrie 4.0 wird erwachsen“ kostenlos zum Download bereit.
Ab sofort steht das E-Book „Industrie 4.0 wird erwachsen“ kostenlos zum Download bereit.
(Bild: Vogel IT-Medien)

Wie jedoch die Beispiele in Kapitel 2 des E-Books „Industrie 4.0 wird erwachsen“ zeigen, ist die deutsche Industrie längst über den engen Rahmen „Smart Factory“ hinausgewachsen. Hier bieten Bosch, Siemens und andere IoT-Plattformen an, um die digitale Transformation nicht nur zu ermöglichen, sondern die Kernprozesse bis zum IoT-Edge (Smart Home, Smart City) zu erweitern. Dadurch kommen zu den B2B-Prozessen auch B2C-Prozesse hinzu – mit allen Risiken, die ein unbefugter Zugriff mit sich bringen kann.

Neue Technologien wie Künstliche Intelligenz oder Blockchain werden nicht nur rasch in das Kernkonzept eingebaut, um Prozesse effizienter und das Kundenerlebnis (neudeutsch „CX“ alias Customer Experience) effektiver, freundlicher und zuverlässiger (Blockchain-basierte „Smart Contracts“) zu gestalten. Mit einer guten Portion KI hat beispielsweise IBM einen schlauen Assistenten namens IAMA für die Automobilbranche zur Verfügung gestellt. Der mobile Helfer ist eine wissensbasierte Software für jedes Smartphone, die Infos bereitstellt und Mitarbeiter miteinander verbindet.

Das E-Book listet in Kapitel 3 zahlreiche offizielle und absolut kostenfreie Informationsquellen auf, die dem Interessenten das sehr dynamische und umfangreiche Feld der Industrie 4.0 erschließen helfen. Mehrere Ministerien (Wirtschaft, Forschung usw.), Wirtschaftsverbände und schließlich auch Industrie- und Handelskammern informieren nicht nur, sondern fördern auch massiv Start-ups, so etwa in Testzentren, die häufig in Industrie oder Hochschulen angesiedelt sind. Branchenverbände wie der BITKOM weisen darauf hin, dass es häufig nicht am fehlenden Geld mangelt, wenn Digitalisierungsprojekte nicht zustande kommen, sondern am Fachkräftemangel, der wahrscheinlich noch zunehmen wird.

Aber es gibt auch immer mehr Industrie 4.0 zum Anfassen. Auf der Hannover Messe konnte man kleine Demopunkte sehen, aber im neuen AWS-Büro zu München bekommt man Projekte vorgeführt – und kann sie mit Beratern sogar selbst austüfteln. Industrie 4.0 ist längst aus der Smart Factory herausgewachsen, um den Rest der Welt zu erobern.

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