gesponsertKI-gestützte Produktion Wie die deutsche Fertigungsindustrie ihre Zukunft sichert

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Fachkräftemangel und globaler Wettbewerb machen Fertigungsunternehmen zu schaffen. Mit KI und Robotik lassen sich diese Herausforderungen bewältigen.

(Bild:  © rookielion - stock.adobe.com)
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(Bild:  Dell)
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Die deutsche Fertigungsindustrie ist weltweit führend in der Automatisierung. Mit mehr als 400 Industrierobotern je 10.000 Beschäftigten liegt Deutschland im europäischen Vergleich an der Spitze. Sechs von zehn Betrieben nutzen bereits Industrie-4.0-Anwendungen wie intelligente Produktionsverfahren und smarte Fabriken. Doch der internationale Wettbewerbsdruck wird immer größer. Während in China jährlich fast zehn Mal mehr neue Industrieroboter in Betrieb genommen werden als hierzulande, kämpfen deutsche Unternehmen mit hohen Kosten, Fachkräftemangel und veralteten IT-Infrastrukturen.

Durch eine KI-gestützte Automatisierung und intelligente Robotik können Fertigungsunternehmen diese Herausforderungen bewältigen, ihre Produktionsprozesse optimieren und langfristig ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern. Dabei spielen vor allem drei Trends eine große Rolle: Einfacher Zugang zu AI, Physical AI und Agentic AI.

Einfacher Zugang zu AI: Wie Chatbots und No-Code-Plattformen den KI-Einsatz demokratisieren

Fertigungsunternehmen nutzen bereits seit Jahren Machine-Learning-Algorithmen für Anwendungen wie die vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance), die Mustererkennung und die Qualitätssicherung. Training, Konfiguration und Bedienung dieser Systeme waren bisher allerdings Spezialisten vorbehalten. Das hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend geändert: Statt Code zu schreiben, können Anwender heute sehr einfach mit den Systemen interagieren. Dadurch wird ein deutlich breiterer Nutzerkreis in die Lage versetzt, KI-Lösungen zu bedienen und sich an ihrer Weiterentwicklung zu beteiligen.

Mit der No Code Self Service Plattform von 36ZERO Vision wird zum Beispiel der Einsatz von industrieller KI demokratisiert. Ohne jede Programmierkenntnis und mit minimalem Aufwand lässt sich die hoch-performante Computer Vision KI trainieren und direkt produktiv einsetzen. Die Technologie erkennt bekannte Fehler sehr präzise und lässt sich sehr einfach in unterschiedlichste Anwendungsfälle integrieren.

(Bild:  © Marco VDM via Getty Images)
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Physical AI: Wenn Roboter intelligent werden

Die Verbindung von künstlicher Intelligenz mit physischen Systemen ermöglicht es, wesentlich flexiblere Robotersysteme zu entwickeln, die sich selbstständig an Veränderungen anpassen können. Dazu werden Sensordaten aus Kameras, Mikrofonen, LiDAR-Systemen (Light Detection and Ranging) und anderen Quellen in Echtzeit durch KI analysiert, um Entscheidungen zu treffen und Aktionen in der physischen Welt auszuführen.

Das Unternehmen Vathos Robotics konnte beispielsweise durch den Einsatz von KI Probleme lösen, an denen klassische Robotiksysteme bislang scheiterten. Dazu gehören zufällig angeordnete oder unterschiedlich positionierte Paletten und Teile, spiegelnde Objekte mit hoher Varianz in Form und Position oder die exakte Platzierung von Kleinteilen im Sub-Millimeterbereich.

Agentic AI: Mit KI-Agenten zur autonomen Fabrik

Anders als Chatbots reagieren Agentic-AI-Systeme nicht nur auf Eingaben, sondern handeln selbständig. Sie suchen aktiv nach Informationen, treffen Entscheidungen und setzen diese selbst um. Noch spielen KI-Agenten in der deutschen Fertigungsindustrie eine untergeordnete Rolle, doch das könnte sich in den kommenden Jahren ändern. Nicht umsonst zählen 70 Prozent der Führungskräfte Agentic AI zu den wichtigsten Technologietrends.

In seinem Multi Agent Generative System (MAGS) setzt das Unternehmen XMPro gleich auf ein ganzes Team von KI-Agenten für den industriellen Einsatz. Laut Anbieter können Fertigungsunternehmen durch MAGS eine Verbesserung der Gesamtanlageneffektivität (Overall Equipment Effectiveness, OEE) von 15 bis 25 Prozent und eine Reduktion des Energieverbrauchs um 10 bis 20 Prozent erreichen.

In vier Schritten zu mehr Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit

Um die Vorteile von künstlicher Intelligenz in der Fertigung optimal nutzen zu können, sind folgende vier Schritte entscheidend:

  • 1. Daten integrieren: KI-Systeme brauchen eine einheitliche Datenbasis für das Training und die Anwendung. Datensilos, fehlende Schnittstellen und eine unzureichende Vernetzung schränken den Wert und die Nutzbarkeit der vorhandenen Daten in vielen Betrieben erheblich ein. Fertigungsunternehmen benötigen daher Lösungen, wie die Dell AI Data Platform with NVIDIA. Sie führt die Daten aus allen Bereichen zusammen, ermöglicht eine einheitliche Sicht auf alle Informationen und unterstützt das Training sowie die Anwendung von KI optimal.
  • 2. IT-Infrastruktur modernisieren: Veraltete IT-Systeme sowie fehlende Kapazitäten im Rechenzentrum und am Edge schränken den Einsatz von KI-Lösungen erheblich ein. Fertigungsunternehmen sollten in Server und Edge-Computing-Lösungen wie die Dell PowerEdge-Server mit NVIDIA-GPUs investieren, die für die Anforderungen künstlicher Intelligenz optimiert sind.
  • 3. Mitarbeiter qualifizieren: Fehlendes Wissen und Vorbehalte können KI-Initiativen verzögern oder sogar zum Scheitern bringen. Nur durch Aufklärung, Schulungen und ein gezieltes Change Management lassen sich die Akzeptanz und die erfolgreiche Nutzung von KI sicherstellen.
  • 4. Sicherheit gewährleisten: Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung von Informationstechnologie (IT) und Betriebstechnologie (Operational Technology, OT) erhöht die Anfälligkeit für Cyberangriffe. Security-Konzepte, die auf dem Zero-Trust-Modell beruhen, verringern die Risiken und gewährleisten eine sichere Einführung und Nutzung von KI.

(Bild:  © Nataliya Hora - stock.adobe.com)
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Fazit: Die richtige Zeit für KI-Investitionen ist jetzt

Wer heute in Generative AI, Physical AI und Agentic AI investiert, sichert sich nicht nur kurzfristige Effizienzgewinne, sondern auch langfristige Wettbewerbsvorteile. Voraussetzung ist allerdings, dass die notwendigen technischen und organisatorischen Maßnahmen ergriffen werden. Nur mit einer modernen, KI-fähigen Infrastruktur wie der Dell AI Factory with NVIDIA können Fertigungsunternehmen die Vorteile einer intelligenten Produktion schnell, effizient und sicher realisieren. Die AI Factory kombiniert Hochleistungsserver für KI-Workloads und Echtzeitanalysen mit Software-Plattformen wie NVIDIA Omniverse und NVIDIA AI Enterprise. Services für die Konzeption, die Implementierung und den Betrieb unterstützen Anwender über den gesamten KI-Lebenszyklus hinweg. Fertigungsunternehmen sind so in der Lage, KI schnell und sicher zu implementieren, zu skalieren und zu betreiben.

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