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Lünendonk-Marktstichprobe 2017 Hersteller von Business Intelligence und Analytics im Aufwind

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Im Rahmen der Lünendonk-Marktstichprobe „Der Markt für Business Intelligence und Business Analytics in Deutschland“ nahmen die Marktforscher den Stand der BI- und Analytics-Branche unter die Lupe.

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Der Markt für Business Intelligence und Business Analytics entwickelt sich positiv.
Der Markt für Business Intelligence und Business Analytics entwickelt sich positiv.
(Bild: Lünendonk)

Die Studie zeigt, dass sich die Digitale Transformation weiterhin positiv auf den Markt für BI und Analytics auswirkt. Lünendonk führt das unter anderem auf die exponentiell wachsenden Massendaten zurück, die etwa beim Einsatz von Internet-der-Dinge-Geräten (IoT) anfallen. Mit einer Umsatzsteigerung von 10,2 Prozent und 7,9 Prozent mehr Mitarbeitern als noch im Vorjahr blicken die Software-Anbieter optimistisch in die Zukunft.

SAS hat die Nase vorn

Den Spitzenplatz auf der Lünendonk-Liste der führenden BI- und Analytics-Softwareanbieter in Deutschland belegt das SAS Institute mit einem Inlandsumsatz in Höhe von 140 Millionen Euro. Gleichzeitig ist das Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von 2,89 Milliarden Euro auch weltweit führend. Auf dem zweiten Rang folgt Teradata mit 91 Millionen Euro, Platz drei geht an QlikTech mit 43,7 Millionen Euro. MicroStrategy (36 Millionen Euro) und Informatica Deutschland (25 Millionen Euro) haben es ebenfalls in die Top 5 geschafft.

Positive Stimmung

Da bereits die vergangenen Jahre von einer positiven Marktentwicklung geprägt waren, sind die Unternehmen zuversichtlich, dass diese Entwicklung auch künftig anhält. Für das laufende Geschäftsjahr wird ein Marktwachstum von 9,9 Prozent erwartet, im eigenen Unternehmen erwarten die Studienteilnehmer sogar durchschnittlich ein Plus von 16 Prozent. Die Investitionsplanungen der Anwenderunternehmen sehen ebenfalls vielversprechend aus: Sie wollen 2017 für Software zur Datenanalyse, Planung und Simulation rund 22,3 Prozent mehr als noch 2016 ausgeben. Dabei sind vor allem mehr Standardisierung und Automatisierung gefragt.

„Besonders vor dem Hintergrund, dass immer größere Datenmengen analysiert und interpretiert werden, aus denen strategische Entscheidungen abgeleitet werden müssen, sind Anbieter und Anwender gemeinsam gefordert, Standards zu schaffen, die den Anteil der wertschöpfenden Tätigkeiten erhöhen“, erklärt Mario Zillmann, Partner von Lünendonk & Hossenfelder und Studienautor.

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