BARC Score veröffentlicht

Enterprise-BI-Anbieter im Vergleich

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Der BARC Score Enterprise BI and Analytics Platforms geht in die fünfte Runde.
Der BARC Score Enterprise BI and Analytics Platforms geht in die fünfte Runde. (Bild: BARC)

Das Business Application Research Center (BARC) hat die fünfte Ausgabe seines BARC Score Enterprise BI and Analytics Platforms veröffentlicht. Darin werden 20 marktrelevante Hersteller auf Basis umfangreicher Kriterien und Anwenderbewertungen eingestuft.

Wie das BARC berichtet, bewegt sich der Investitionstrend auf Anbieterseite derzeit in Richtung Datenmanagement. Dazu zählen beispielsweise Funktionen für Data Preparation, Data Catalogs sowie Künstliche Intelligenz (KI) und Data Science. Zudem spielt auch der Einsatz von maschinellem Lernen zur Automatisierung von Softwarefunktionen eine große Rolle.

Der aktuelle Score zeigt, dass bereits im letzten Jahr stark vertretene Hersteller ihren Wachstumskurs fortsetzen. Dazu zählen Microsoft mit Power BI, SAP mit SAC sowie Tableau, das erst seit diesem Jahr unter den „Market Leadern“ im Bereich Enterprise BI and Analytics Platforms geführt wird. Auch Qlik, IBM, Oracle, Information Builders und Microstrategy zählen zu den Marktführern.

Mittelfeld fast unverändert

Das Mittelfeld der „Herausforderer“ bleibt im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Dort sind Anbieter wie SAS, Infor, Board, Tibco, Yellowfin, Opentext, Targit, Pyramid Analytics und Dundas vertreten. Das „Specialist“-Segment erhält dagegen mit dem US-Hersteller Domo einen Neuzugang. Sisense und Dimensional Insight sind dort ebenfalls vertreten.

„Alleine auf dem deutschen Markt sind derzeit über 400 Anbieter für BI-Werkzeuge aktiv. In den nächsten Monaten wird es spannend bei der Formierung der zugekauften Portfolien sowie der Stärkung des BI- und Analytics-Angebots von Cloud-Plattformherstellern“, erklärt Larissa Baier, Senior Analyst Data & Analytics des BARC.

Kriterien und Bewertung

Alle im BARC Score aufgeführten Anbieter müssen eine Reihe technischer und wirtschaftlicher Kriterien erfüllen. Zudem müssen sie vier der sechs Produktkategorien Formatted und Ad-hoc Reporting, Dashboards, Analysis, Advanced Analytics, Planning, Self-Service BI und Data Discovery abdecken. Ein jährlicher Lizenz- und Wartungsumsatz von 15 Millionen Euro in mindestens zwei geografischen Regionen ist ebenfalls notwendig. Die Bewertung durch BARC-Analysten erfolgt dann entlang der Dimensionen Portfolio Capabilities und Market Execution. Dahinter verbergen sich gewichtete Unterkriterien, die in der Summe die Platzierung im BARC Score bestimmen.

Das vollständige Score-Dokument steht ab sofort zum Kauf beim BARC bereit.

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