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Teradata-Studie veröffentlicht Deutsche Firmen sind bei Big Data führend

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

In Sachen Einsatz von Big Data, Analytics, Data Warehousing und bei der digitalen Transformation sind deutsche Unternehmen Spitzenreiter. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Data & Analytics Trends 2017“ von Teradata.

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Teradata hat sich im Rahmen einer Studie mit dem Thema Big Data befasst.
Teradata hat sich im Rahmen einer Studie mit dem Thema Big Data befasst.
(Bild: Teradata)

Für die Studie wurden 900 Entscheidungsträger aus Deutschland, Australien, Frankreich, Großbritannien, Indien, Japen, Russland, Spanien und den USA befragt. Im Mittelpunkt standen die bevorzugten Verfahren zur Verwaltung und dem Einsatz von Daten. Zudem wurde gefragt, welche Herausforderungen für die Big-Data- und Analytics-Branche in den kommenden Jahren zu erwarten sind.

Top in drei von vier Bereichen

Demnach sind deutsche Unternehmen in drei von vier Bereichen der Datennutzung weltweit führend: Beim Einsatz von Datenanalysen (84 Prozent), der digitalen Transformation (82 Prozent) sowie dem Data Warehousing (82 Prozent). Lediglich in der Kategorie des generellen Einsatzes von IoT-Technologien mussten sich die deutschen Firmen hinter Australien (70 Prozent) und Indien (69 Prozent) mit einem dritten Platz begnügen. Außerdem halten 96 Prozent der deutschen Firmenchefs eine effektive Data-Analytics-Strategie für wachstumsentscheidend. 80 Prozent glauben, dass ihr derzeit installiertes System Geschäftsergebnisse zuverlässig vorhersagt.

Der Fachkräftemangel bleibt weiterhin ein Problem: 55 Prozent der deutschen Unternehmen befürworten mehr Training rund um Daten und Datenanalysen. Nach der Zukunft gefragt, wollen 55 Prozent der deutschen Manager die Datennutzung verstärken, das Training ausbauen und in ein System auf dem aktuellen Stand der Technik investieren. Davon sollen vor allem Kundenbeziehungen (61 Prozent), Kundegewinnung (54 Prozent) sowie Fertigungseffizienz und Marketingplanung profitieren.

Hoher Entscheidungsdruck

„Dass die Unternehmen bei der Nutzung ihrer Daten ganz vorne liegen, kommt ihnen in Zeiten wirtschaftlicher Instabilität zugute, wie wir sie derzeit in Europa erleben. Angesichts der großen Datenmengen, der Vielzahl von Endgeräten, sich ständig verändernder Anforderungen der Verbraucher und immer kleinerer Budgets stehen die Unternehmen unter großem Druck, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Mit dem hohen Grad an Datennutzung ist Deutschland aber bestens gerüstet, um sich auch langfristig im weltweiten Wettbewerb erfolgreich zu behaupten“, erklärt Martin Willcox, Senior Director von Teradata.

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