Data Science Summer Conference

Der Stand der Dinge bei KI und Machine Learning

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Die Alexander Thamm GmbH hat sich mit dem Stand von KI und Machine Learning befasst.
Die Alexander Thamm GmbH hat sich mit dem Stand von KI und Machine Learning befasst. (Bild: Alexander Thamm GmbH)

Experten und Unternehmer trafen sich auf der Data Science Summer Conference der Alexander Thamm GmbH, um sich rund um die Digitalisierung und den Einsatz von KI und Machine Learning auszutauschen.

Im Rahmen der Veranstaltung, die gemeinsam mit Qlik und Cisco durchgeführt wurde, fanden nicht nur zahlreiche Keynotes und Panels statt, sondern auch verschiedene Workshops. Am Abend folgte ein Expertenpanel, das sich vor allem mit dem Stand von KI in Deutschland befasste. Es bestand aus Vivien Kupplmayr (Cisco), Laura-Luisa Valikonja (Telefónica Germany), Cordula Bauer (Serviceware), Hermann Schwarzmeier (Munich Re), Dr. Igor Rotin (Seven One Media), Philipp Behre (TÜV Süd Digital Service) und Rene Ahlgrim (Zeppelin Power Systems).

Die Fachleute zeigen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von KI auf und wagten einen Ausblick auf die kommenden fünf Jahre. Dabei zeigte sich auch, dass Deutschland in Sachen KI und Co. nicht den Anschluss an Länder wie die USA oder China verlieren darf. „Um den Einsatz und die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz in Deutschland zu fördern, reicht das Engagement von Unternehmen nicht aus. Das ist ein politisches Thema“, betonte Alexander Thamm. Aus diesem Grund rief er vor einigen Monaten gemeinsam mit 23 Unternehmen den KI-Bundesverband ins Leben.

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Studie zu Machine und Deep Learning

Im Vorfeld der Konferenz hatten die IDG Research Services gemeinsam mit der Alexander Thamm GmbH bereits die Studie „Machine & Deep Learning 2018“ veröffentlicht. Sie zeigt unter anderem, dass Unternehmen KI und Machine Learning zwar eine große Bedeutung attestieren, aber selbst nur selten derartige Technologien nutzen. Obwohl in vielen Fällen die nötige IT-Infrastruktur vorhanden ist, fehlt es meist an Know-how und entsprechenden Experten. Zudem fürchtet rund ein Viertel der Studienteilnehmer gefährliche Hacker-Angriffe und Spionageaktivitäten durch den Einsatz der modernen Technologien. Laut der Erhebung nutzt rund ein Viertel der größeren Unternehmen in Deutschland KI- und Machine-Learning-Lösungen. Bei kleinen und mittelständischen Firmen liegt dieser Anteil bei 15 Prozent. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen setzt bei KI- und Machine-Learning-Projekten auf die Unterstützung durch externe Fachleute. Wie die Studie zeigt, kommen KI-Anwendungen vor allem für Spracherkennung, Assistenzsysteme und Planungstools zum Einsatz.

Die komplette Studie steht auf der Website der Alexander Thamm GmbH zum Download bereit (Registrierung erforderlich).

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