Diskurs auf der Bühne über die KI-Zukunft Data:unplugged 2025 – das Festival für eine digitale Gesellschaft

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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In Münster versammelt das Festival data:unplugged Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Im Mittelpunkt stehen Künstliche Intelligenz, Datenstrategien und die Frage, wie Technologie gesellschaftlich verankert werden kann und muss.

Das Festival will eine zentrale Plattform für die KI- und Datenwelt schaffen – für Austausch, Wissen und Netzwerk. (Bild:  data:unplugged)
Das Festival will eine zentrale Plattform für die KI- und Datenwelt schaffen – für Austausch, Wissen und Netzwerk.
(Bild: data:unplugged)

Am 10. und 11. April 2025 findet in Münster das Tech-Festival data:unplugged statt. Austragungsort ist die „MCC Halle Münsterland“. Laut Veranstalter sollen über 5.000 Teilnehmer zusammenkommen, um über aktuelle Entwicklungen im Bereich Künstliche Intelligenz, Datenmanagement und digitale Transformation zu diskutieren.

Das Konzept der Veranstaltung sieht eine interdisziplinäre Herangehensweise vor. Ziel sei es, Akteure aus unterschiedlichen Bereichen zusammenzubringen – von globalen Technologiekonzernen bis hin zu wissenschaftlichen Einrichtungen, politischen Entscheidern und Start-ups. Die Veranstaltung setzt auf ein offenes Format mit Keynotes, Panels, Masterclasses, Side-Events und Konzerten. Moderiert wird das Festival von TV-Moderator Steven Gätjen.

Zu den bestätigten Unternehmen zählen unter anderem Google, BASF, BMW und Pepsi. Thematisch reicht das Spektrum von Machine Learning und Data Governance bis hin zu Fragen der Regulierung, Ethik und gesellschaftlichen Auswirkungen von KI-Systemen.

KI als gesellschaftliche Aufgabe

Initiator und Gastgeber ist der Datenökonom Dr. Bernard Sonnenschein. Er betont die gesellschaftliche Relevanz des Formats: „Deutschland braucht Räume, in denen Unternehmen, Wissenschaft und Politik zusammenkommen, um KI nachhaltig und werteorientiert zu gestalten.“ Der Anspruch sei, Technologie nicht nur als Mittel zur Effizienzsteigerung zu behandeln, sondern auch ihre sozialen und politischen Implikationen in den Blick zu nehmen.

Zu den Referenten gehören unter anderem Publizist Sascha Lobo und Prof. Dr. Björn Ommer, der an der Universität München zu generativer KI forscht. Inhaltlich reicht die Bandbreite von Machine Learning, Data Governance und Regulierungsfragen bis hin zu ethischen Aspekten im Umgang mit algorithmischer Entscheidungsfindung.

data:unplugged will laut Veranstalter nicht nur über technologische Trends informieren, sondern auch Denkräume öffnen – jenseits von Buzzwords und Wachstumsprognosen. Ob dies gelingt, dürfte davon abhängen, wie offen der Dialog zwischen den beteiligten Akteuren tatsächlich geführt wird – und ob es gelingt, gesellschaftliche Verantwortung nicht nur zu fordern, sondern auch zu operationalisieren.

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