IoT-Datenbank aktualisiert

Crate.io stellt CrateDB 4.0 vor

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Crate.io hat die CrateDB in Version 4.0 vorgestellt.
Crate.io hat die CrateDB in Version 4.0 vorgestellt. (Bild: Crate.io)

Die für Einsätze in IIoT-Umgebungen optimierte Datenbank CrateDB ist ab sofort in Version 4.0 verfügbar. Das neue Release ist robuster, unterstützt mehr SQL-Funktionen und bietet neue Möglichkeiten für die Arbeit mit Zeitreihen.

CrateDB 4.0 ist eine verteilte SQL-Datenbank, die auf einer NoSQL-Architektur aufsetzt. Sie ermöglicht die Verarbeitung von strukturierten und unstrukturierten Datentypen. Über dynamische Schemata lassen sich unkompliziert neue Datentypen oder Indizes ergänzen. Der Aufbau erlaubt die horizontale Skalierung durch das Zusammenschalten von Servern. Auf diese Weise lassen sich große Datenmengen erfassen und hunderte Terabyte an Clustergröße realisieren. Crate.io betont, dass die verteilte Verarbeitung in Kombination mit Daten-Partitionierung und In-Memory-Indizes auch dann in Sekundenschnelle Antworten auf Zeitreihenanfragen liefert, wenn viele Clients gleichzeitig auf der Datenbank arbeiten.

Neuheiten im Überblick

Die CrateDB kommt häufig im Umfeld des industriellen Internet der Dinge (IIoT) zum Einsatz, wo große Mengen an Sensor- und Maschinendaten in unterschiedlichen Formaten und in Echtzeit zu erfassen und zu analysieren sind. In der aktuellen Version 4.0 sind einige neue Funktionen an Bord: So wurden die Optionen für die Spezifikation von Frames für Windows verbessert, um die Arbeit mit Zeitreihen zu vereinfachen. Zudem wurde das automatische Verbinden von Knoten zu Clustern optimiert und auf Zen2 Discovery von Elasticsearch umgestellt. Dies soll für bessere Resilienz bei Netzwerkproblemen sorgen. Auch die Interoperabilität mit PostgreSQL wurde erweitert und die Compliance mit ANSI SQL durch zusätzliche Anpassungen verbessert. Masking schützt künftig sensible Informationen beim Importieren, Exportieren und Erstellen von Sicherheitskopien. Die Stabilität der Datenbank wurde ebenfalls optimiert.

„CrateDB in der Version 4.0 ist robuster denn je, unterstützt mehr SQL denn je und die Schnittstelle ist schlanker und aufgeräumter geworden“, erklärt Johannes Moser, Head of Product von Crate.io. „Sie bildet die optimale Basis für die Entwicklung komplexer Anwendungen in der Industrie mit hohen Anforderungen an die Datenvolumina und Verarbeitungszeiten“, ergänzt er.

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