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Industrial Security So klappt es mit der IT-Sicherheit in Ihrem Unternehmen

| Redakteur: Hendrik Härter

Wie ist es mit der Datensicherheit in der Arbeitswelt 4.0 bestellt? Experten aus dem Sensorik-Netzwerk geben darauf antworten.

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Datenschutz in Unternehmen sollten nicht auf leichte Schulter genommen werden. Experten des Netzwerks „Sensorik Bayern“ gaben dazu Tipps.
Datenschutz in Unternehmen sollten nicht auf leichte Schulter genommen werden. Experten des Netzwerks „Sensorik Bayern“ gaben dazu Tipps.
(Bild: Rainer Sturm/pixelio)

Schreckensmeldung aus Saarbrücken: ein Hacker aus Kuala Lumpur hat eine Weiche der U-Bahn falsch gestellt, der Zug entgleist!

Zum Glück war das Projekt „Honey Train“ nur ein Beispiel für ein „Bad Practices“auf dem DiaLogisch-Praxistreff der Strategischen Partnerschaft Sensorik e.V. (SPS) im Dezember 2015. Es zeigte den Teilnehmern, welche gravierende Folgen ein Hackerangriff haben kann.

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In Saarbrücken gibt es keine U-Bahn und beim entgleisten Zug handelt es sich um ein Modell, das so manch einer im Keller stehen hat. Doch die originalgetreue Simulation eines U-Bahn-Steuerungssystems, welche die Firma Kormamis originalgetreu simuliert hat war so perfekt, dass Angreifer den Eindruck hatten, in ein real existierendes System einzudringen.

Hackerangriffe auf kritische Infrastrukturen sind zu einer ständigen Bedrohung der industriellen IT geworden. Datenschutz wird aber im eigenen Unternehmen nicht zuletzt durch die zunehmende Flexibilisierung von Wertschöpfungsketten und Kooperation mit externen Partnern immer mehr an Bedeutung. Dass bereits einfache Botschaften die Aufmerksamkeit der Beschäftigten für Datenschutz schaffen können, zeigte Dr. Thomas Nowey, Head of IM Service Management bei Krones.

Datensicherheit im Unternehmen

Weder das Smartphone noch computergesteuerte, vernetzte Produktionsanlagen sind aus dem Unternehmensalltag wegzudenken, Daten und Informationen entstehen zu jeder Zeit und an jedem Ort. Unternehmen können dadurch flexibel agieren und schnell kommunizieren, sie sind aber auch verwundbar. Niemand sollte das Thema Datensicherheit auf die leichte Schulter nehmen: Während Unternehmen Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität schützen sowie gesetzliche Vorgaben einhalten wollen, haben Angreifer sich zum Ziel gesetzt, Schwachstellen auszunutzen und Vorteile zu erringen. Ein zentraler Schutz mit technischen Präventivmaßnahmen genügt nicht mehr. Es reicht auch nicht, erst nach einem Vorfall zu reagieren – IT-Security ist von Beginn an und kontinuierlich notwendig.

Aus den Fehlern anderer im Umgang mit IT und Datenschutz zu lernen, das zeigt Michael Krammel, der als Geschäftsführer bei Koramis kleine und mittelständische Unternehmen im Umfeld von IT-Sicherheit berät und an zahlreichen Beispielen aus der unternehmerischen Praxis Sicherheits-Schwachstellen in IT-Infrastrukturen und das daraus resultierende immense Schadenspotential aufzeigt.

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