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Industrial Security

So klappt es mit der IT-Sicherheit in Ihrem Unternehmen

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IT-Sicherheit muss einfach sein

Reagieren müssen Unternehmen auch auf sich verändernde Arbeitsumgebungen: Mitarbeiter setzen deutlich mehr Geräte und Dienste firmenintern ein, die sie auch privat nutzen. Smartphones oder Cloudservices sind die besten Beispiele hierfür. IT-Sicherheit muss einfach sein, rät Nowey. Bereits einfache, bildliche Botschaften sensibilisieren Mitarbeiter für einen verantwortungsvollen Umgang mit Informationen und Daten.

Der „Data Devil“, eine Comicserie, veranschaulicht bei Krones die „Don’ts“ bei der IT-Security. Auch eine E-Mail-Verschlüsselung sei weitaus einfacher als gemeinhin angenommen, sagt Nowey und ergänzt „Sogar Edward Snowden hat darauf hingewiesen, dass sich selbst Geheimdienste mit verschlüsselten Emails schwertun“.

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Unsere Arbeitswelt ist in Bewegung. Sie bewegt uns oft schon mehr, als uns bewusst ist: ein schneller E-Mail-Check vor dem zu Bett gehen? Vor 15 Jahren undenkbar. Aber was bedeuten die Zukunftstrends Individualisierung, Vernetzung und Digitalisierung für uns – als Beschäftigter, Kollege, Teamleiter, Geschäftsführer, aber auch als Mensch? Ein Mehr an Fragen prasselt derzeit auf Unternehmen ein.

Wie sich im Netzwerk mit anderen Unternehmen, Geschäftsführung und Teamkollegen Antworten gemeinsam finden lassen, zeigt das Projekt „Mit-Arbeitswelt 4.0“: Das bayerische Netzwerk der Strategischen Partnerschaft Sensorik e.V. (SPS) macht sich mit seinen Mitgliedern derzeit auf die Reise in die Arbeitswelt 4.0. Das Netzwerkmanagement unterstützt im Zuge des Projekts (Laufzeit: August 2015 bis Juli 2018) Hightech-Unternehmen bei deren organisatorischer sowie strategischer Weiterentwicklung und ihrer Arbeitsgestaltung vor dem Hintergrund einer zunehmenden Digitalisierung.

Experten beraten Unternehmen

Der DiaLogisch – Praxis Treff ist Teil dieses Projektes. Im Sensorik-Netzwerk werden in den nächsten Monaten folgende weitere Themen und Fragestellungen rund um die „Arbeitswelt 4.0“ behandelt:

  • Die neue Rolle des Mitarbeiters – „Unternehmer im eigenen Unternehmen“,
  • Führen in Projekten – der Weg zur Netzwerk- und Matrixorganisation,
  • Verschmelzung von virtueller und realer Welt – Vernetzung von Arbeitsprozessen durch Digitalisierung,
  • Flexibilisierung von Wertschöpfungsketten – fließende Unternehmensgrenzen und
  • Big Data, Internet der Dinge, Cloud – Safety and Security

Methodisch innovativ ist das Vorgehen im Projekt: Zunächst holen sich Führungskräfte in firmenübergreifenden Unternehmerworkshops in Form von Experteninputs Impulse, Informationen zum wissenschaftlichen State-of-the-art und bereits in der Praxis bewährte Lösungen. In themenfokussierten Modulen arbeiten anschließend die Experten der SPS mit Geschäftsführern, Personalverantwortlichen und deren Teams die Herausforderungen der neuen Arbeitswelt auch in den Unternehmen vor Ort auf. Überbetriebliche Lerntandems zwischen Führungskräften verschiedener Unternehmen eröffnen eine weitere Perspektive. Sie geben den Projektakteuren die Gelegenheit, über den Tellerrand zu blicken und einen ergänzenden Erfahrungsaustausch von Praktiker zu Praktiker im Umgang mit den Zukunftsherausforderungen zu führen.

Als Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft haben die SPS-Netzwerker ihr Ohr nicht nur am unternehmerischen Puls, sondern auch am wissenschaftlichen Geschehen. Sie stehen kontinuierlich mit Experten aus der Hochschullandschaft im Austausch. Schneller als bisher werden daher durch das Projekt „Mit-Arbeitswelt 4.0“ aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in die betriebliche Arbeitswelt transferiert – und Good Practices der Wissenschaft wieder zurückgespiegelt. Nach zwei Jahren stehen anderen Netzwerke die Erkenntnisse, Ergebnisse und Good Practices dieser praxisnahen Arbeit zur Verfügung.

Gemeinsam initiieren die Teilnehmer organisationale Veränderungsprozesse: hierarchie-, ebenen- und unternehmensübergreifend – Netzwerkarbeit eben! Die Zukunftsherausforderung „Arbeitswelt 4.0“ soll so erfolgreich in Unternehmen Einzug erhalten, Führungskultur sowie Unternehmensstrukturen und -prozesse sollen sich nicht nur anpassen, sondern strategisch und organisatorisch weiterentwickeln.

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