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Kommentar von Anselm C. Magel Smart Factory Integration auf Basis verarbeiteter Echtzeitproduktionsdaten

Autor / Redakteur: Anselm C. Magel* / Nico Litzel

Viele Produktionsunternehmen haben bisher noch nicht mit einer Smart-Factory-Transformation begonnen oder erleben den Exitus ihrer Pilotinitiativen. Am Beginn stehen verarbeitete Produktionsechtzeitdaten sowie neuartige leistungsfähige Softwarearchitekturen als Basis für eine erfolgreiche Smart-Factory-Transformation

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Anselm C. Magel
Anselm C. Magel
(Bild: Anselm Magel Management Consultants)

Echtzeitdaten, welche von Produktionsmaschinen und -anlagen, -systemen und ggf. von intelligenten Werkstückträgern erzeugt werden, sind die Lebensader einer Smart Factory. Im Unterschied zu Plandaten, welche Systeme auf der Unternehmensleitebene generieren, ermöglichen Produktionsechtzeitdaten die Optimierung des Fertigungsmanagements. Sie erlauben eine Reaktion auf Fertigungssituationen in Echtzeit und ermöglichen ein vernetztes digitales Abbild unternehmensspezifischer Fertigungsprozesse und deren stufenweise Digitalisierung.

Will man Smart Factory Best Practices auf Basis von Echtzeitdaten effizient realisieren, benötigt man leistungsstarke Softwarearchitekturen. Am Markt entsteht derzeit eine neue Klasse von Softwarelösungen, welche wir mit Smart Factory Integration bezeichnen. Alle derzeit kommerziell verfügbaren Softwarelösungen dieser Klasse sind als zentralisierte Architektur aufgebaut. Dabei speisen sich zentrale Steuerungselemente mit Echtzeitdaten aus den intelligenten Werkstückträgern sowie aus den angebundenen IT- und OT-Systemen.