„OpenAI“ packt aus! Schluss mit Spekulationen! Hier ist „SearchGPT“!

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Lange wurde über einen Google-Konkurrenten vom „ChatGPT“-Erfinder „OpenAI“ gemunkelt. Jetzt gibt es einen Prototyp, der aber noch seine Macken hat.

„OpenAI“ hat jetzt das Geheimnis um den KI-gestützten neuen Chatbot gelüftet. Zumindest gibt es einen Prototypen von „Search GPT“, der nun einem kleinen Kreis von „Auserwählten“ geöffnet wird. Sam Altman (im Bild), der Chef, sei jedenfalls von den Funktionen begeistert.(Bild:  OpenAI)
„OpenAI“ hat jetzt das Geheimnis um den KI-gestützten neuen Chatbot gelüftet. Zumindest gibt es einen Prototypen von „Search GPT“, der nun einem kleinen Kreis von „Auserwählten“ geöffnet wird. Sam Altman (im Bild), der Chef, sei jedenfalls von den Funktionen begeistert.
(Bild: OpenAI)

Der „ChatGPT“-Entwickler „OpenAI“ hat nun den Prototyp der mit Spannung erwarteten Suchmaschine enthüllt – „SearchGPT“. Der Neue soll konkrete Antworten auf Fragen liefern können. Eine, wie es heißt, kleine Gruppe von Nutzern, bekommt nun testweise Zugang dazu. „OpenAI“ baut bei „SearchGPT“ unter anderem auf Partnerschaften mit Medienunternehmen auf.

„SearchGPT“ schlägt die klassischen Suchmaschinen

Seit Monaten macht man sich Gedanken darüber, ob KI-Suchmaschinen dem dominierenden Branchenprimus Google gefährlich werden könnten. Versuche kleinerer Rivalen von „OpenAI“ hinterließen bisher aber keine Spuren im Google-Geschäft. Und „ChatGPT“ ist allerdings der mit Abstand bekannteste Chatbot, der die Euphorie rund um Künstliche Intelligenz (KI) ins Rollen gebracht hat. Google versucht aber unterdessen auch, seine Suchmaschine mit KI-Funktionen zu verbessern. Doch die Experten von „OpenAI“ seien überzeugt, dass die Suche viel besser sein könne als heute. Zunächst wolle man aber aus dem Prototyp lernen und diese Erkenntnisse dann entsprechend nutzen. Der „OpenAI“-Chef Sam Altman sei sogar davon überrascht gewesen, wie sehr er „SearchGPT“ der Suche gemäß „alter Schule“ vorziehe.

KI-Suche geht nur mit vertrauenswürdigen Quellen

Zu den Medienunternehmen, die mit „OpenAI“ kooperieren, gehören unter anderem der deutsche Medienkonzern Axel Springer, Rupert Murdochs Zeitungsimperium News Corp und die Financial Times, wie man weiter erfährt. Es sei zunächst aber unklar, ob alle bisher bekanntgegebenen Medienpartner auch bei „SearchGPT“ mit ins Boot kämen. News-Corp-Chef Robert Thompson betonte jedenfalls in einer Pressemitteilung, dass „OpenAI“ versteht, dass KI-Suche sich auf verlässliche Informationen von Quellen stützen muss, denen man vertrauen kann.

Leider gab es auch schon erste Pannen

Gleich der erste Eintrag enthält allerdings einen Fehler. So behauptet „SearchGPT“, das Appalachian Summer Festival laufe vom 29. Juli bis 16. August und verweist dabei auf die Website als Quelle. Ein Autor des Magazins The Atlantic machte sich die Mühe, sie aufzusuchen und erlebte eine Überraschung. Denn dort steht gleich am Anfang in großer Schrift, dass das Festival vom 29. Juni bis zum 27. Juli stattfindet. Und mehr noch – zu dem von „SearchGPT“ genannten Zeitraum heißt es ausdrücklich, die Kasse ist da geschlossen. Google gab auf die etwas spezielle Nachfrage dagegen ganz klassisch eine Reihe von Links aus inklusive der Webseiten vom Appalachian Summer Festival ganz vorn.

Künstliche Intelligenz kann halluzinieren

Die Panne bei „SearchGPT“ komme aber nicht ganz überraschend. Heutige KI-Chatbots sind bekannt für sogenannte Halluzinationen. Das sind bei ihnen Momente, in denen die Software mit voller Überzeugung falsche Behauptungen vorträgt. Das Problem hat etwas mit der Funktionsweise von „ChatGPT“ und Co zu tun. Denn die Software schätzt anhand der Datenmassen, mit denen sie angelernt wurde, Wort für Wort ab, wie ein Satz weitergehen könnte.

Dabei besteht die Gefahr, völlig falsch zusammengewürfelte Angaben auszugeben, auch wenn nur korrekte Informationen ins Programm einflossen. Die Branche arbeitet aber fieberhaft daran, solche Fantasterei mit zusätzlichen Checks zu verhindern. Bisher hatte Google also wenig zu fürchten.

Dieser Artikel stammt von unserem Partnerportal MM MaschinenMarkt.

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