Datenbankentwicklung und Monitoring mit KI Redgate integriert Assistenten in SQL-Werkzeuge

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Redgate bindet einen kontextbezogenen KI-Assistenten in SQL Prompt und Redgate Monitor ein. Die Version greift auf Editorinhalt, Datenbankschema, Metadaten und Monitoringdaten zu. In Monitor beschränkt sich der Einsatz zunächst auf SQL Server unter Windows. Änderungen an Datenbanken führt der Assistent nicht selbstständig aus.

Der Assistent nutzt den Kontext aus Redgate Monitor oder SQL Prompt. Welche Informationen verarbeitet werden, hängt vom jeweiligen Werkzeug und den Berechtigungen des Nutzers ab.(Bild:  Redgate)
Der Assistent nutzt den Kontext aus Redgate Monitor oder SQL Prompt. Welche Informationen verarbeitet werden, hängt vom jeweiligen Werkzeug und den Berechtigungen des Nutzers ab.
(Bild: Redgate)

Redgate stellt den Redgate Assistant in SQL Prompt und Redgate Monitor bereit. Der Anbieter integriert generative Künstliche Intelligenz (KI) damit direkt in Werkzeuge für SQL-Entwicklung und Datenbanküberwachung.

In SQL Prompt kann der Assistent SQL-Code erzeugen, Fehler untersuchen und Abfragen überarbeiten. Laut den Versionshinweisen zu SQL Prompt 11.4 kann er auch Ausführungspläne abrufen und für Optimierungsvorschläge auswerten. Als Kontext dienen der geöffnete Editor, Metadaten und das Datenbankschema.

Begrenzter Zugriff auf Datenbankinformationen

Nach Angaben von Redgate greift SQL Prompt AI nicht auf die eigentlichen Tabelleninhalte zu und überträgt diese auch nicht. Die Funktionen sind optional und müssen vom Nutzer oder Administrator freigeschaltet werden. Details zur Verarbeitung beschreibt Redgate in seiner Dokumentation zum Umgang mit Daten.

In Redgate Monitor analysiert der Assistent vorhandene Monitoringdaten und beantwortet Fragen zu erkannten Problemen. Die erste Fassung unterstützt laut Redgate SQL Server auf Windows und steht auf den Serverübersichtsseiten bereit. Der Zugriff erfolgt lesend und richtet sich nach den im Monitoringwerkzeug vergebenen Berechtigungen. Aktivitäten des Assistenten lassen sich protokollieren.

Redgate weist zur KI-basierten Alarmanalyse darauf hin, dass Ursachenanalysen und vorgeschlagene Maßnahmen fehlerhaft sein können. Nutzer sollen die Vorschläge deshalb vor Änderungen an der Datenbank prüfen.

Automatische Fehlerbehebung bleibt angekündigt

Unter der Bezeichnung „Verified Remediation“ kündigt Redgate eine weitergehende Funktion an. Sie soll Probleme untersuchen, eine Korrektur erzeugen und diese an einer sicheren Datenbankkopie testen. Anschließend soll ein Mitarbeiter den Vorschlag prüfen. Einen Termin und die unterstützten Datenbanksysteme nennt Redgate nicht.

Redgate hatte sein DevOps-Portfolio bereits um KI- und ML-Funktionen erweitert. Dazu zählen synthetische Testdaten sowie maschinelles Lernen zur Priorisierung von Meldungen in Redgate Monitor.

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