Instaclustr setzt auf offene Quellen Proxy-Projekt Shotover als Open Source verfügbar

Von Martin Hensel

Instaclustr stellt sein Shotover-Proxy-Projekt ab sofort vollständig als Open Source bereit. Der Datenmanagement-Spezialist will damit seine Wertschätzung der Community und der Open-Source-Prinzipien unterstreichen.

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Das Proxy-Projekt Shotover von Instaclustr ist nun Open Source.
Das Proxy-Projekt Shotover von Instaclustr ist nun Open Source.
(Bild: Instaclustr)

Nutzer können über Shotover den Fluss von aktiven Datenbankabfragen steuern, verwalten und modifizieren. Damit können sie Probleme lösen, die beispielweise durch den Einsatz von für den Workload ungeeigneten Datenmodellen, Querys oder Datenbanken verursacht werden. Derartige Vorgänge können unter anderem zu übermäßig großen und ineffizienten Tabellen führen oder „heiße“ Partitionen verursachen, die eine massive Anzahl an Lese- und Schreibzugriffen verarbeiten müssen.

Funktionen im Überblick

Shotover entschärft die Probleme, indem es Anwendungen von Datenlokalisierung, Performance und Storage entkoppelt. Die Lösung umfasst vordefinierte Transformationen, um Abfragen modifizieren, weiterleiten und steuern zu können. Zudem lassen sich vordefinierte Abfragetransformationen erstellen, um das gewünschte Zielverhalten zu erreichen. Dabei sind sofortige Änderungen der Abfragen und Datenspeicheroptionen möglich, ohne dass Benutzer dazu selbst Anwendungen ändern oder neu bereitstellen müssen.

Das Proxy-Projekt beherrscht Datenverschlüsselung auf Feldebene mit gemeinsamer Schlüsselverwaltung für alle Datenbanken. Daten-Routing zu mehreren Datenbanken und über Regionen hinweg ist ebenfalls möglich. Zudem bietet Shotover einen allgemeinen Audit- und AuthZ/AuthN-Punkt, um SOX-/PCI-/HIPAA-Compliance zu erreichen.

„Unser R&D-Team hat Shotover mit dem Ziel entwickelt, IT-Teams das Leben bei Szenarien zu erleichtern, in denen die gewünschten Datenbankoperationen und die Datenauslastung nicht ganz zusammenpassen“, erklärt Conor Brosnan, Software Engineer von Instaclustr. „Wir freuen uns, den Communitys rund um Cassandra, Kafka, Redis, Postgres und den anderen von uns unterstützten Open-Source-Dateninfrastrukturtechnologien mit diesem neuen Open-Source-Projekt etwas zurückzugeben: insbesondere denjenigen, die mehrere Datenbanken betreiben und Shotover für deren Zusammenarbeit gut gebrauchen können“, ergänzt er.

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