Nachbericht PEGAinnovate 2026 in München
Pega legt der KI das Zaumzeug an

Von Berk Kutsal 5 min Lesedauer

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Auf der PEGAinnovate in München präsentiert sich Pega als Gegenmodell zu frei agierenden KI-Agenten: Workflows geben die Abläufe vor, Agenten übernehmen Teilaufgaben, abgerechnet wird pro Fall statt pro Token. Ganz ohne Aufpreis kommt die KI allerdings nicht.

Keine Prompts, keine Token-Kosten: Pega-CTO Don Schuerman wirbt auf der PEGAinnovate in München für KI-Agenten, die in vorab entworfenen Workflows arbeiten, abgerechnet pro erledigtem Fall. (Bild:  Berk Kutsal / Vogel IT-Medien)
Keine Prompts, keine Token-Kosten: Pega-CTO Don Schuerman wirbt auf der PEGAinnovate in München für KI-Agenten, die in vorab entworfenen Workflows arbeiten, abgerechnet pro erledigtem Fall.
(Bild: Berk Kutsal / Vogel IT-Medien)

Eine neue Produktankündigung hatte Pega-CTO Don Schuerman zwar nicht im Gepäck, als er auf der PEGAinnovate in München sprach. Seine Botschaft lässt sich auf zwei Verzichte zuspitzen: weniger Prompts, keine Abrechnung nach Token. KI-Agenten sollen nicht frei improvisieren, sondern in vorab entworfenen Workflows arbeiten.

Rezept statt Improvisation

Schuerman erklärt das mit einem Restaurant. Der Koch erfinde nicht jedes Gericht neu, sobald eine Bestellung eingeht. Das wäre ineffizient und würde zu unvorhersehbaren Ergebnissen für die Gäste führen. Rezepte entstehen in der Testküche, werden aufgeschrieben und in der Produktionsküche immer gleich nachgekocht. Übertragen auf Unternehmen: Prozesse sind die Rezepte. Wer sie vorher sauber entwirft, kann sie danach effizient und wiederholbar laufen lassen.