Bild-KI auf Abruf OpenAI bringt neues Bildmodell in die API

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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Mit „gpt-image-1„ stellt OpenAI ein neues Modell zur Bildgenerierung über die API bereit. Entwickler sollen damit Bilder direkt in eigene Anwendungen einbinden können – mit breiten Anpassungsmöglichkeiten und moderner Technik.

Mit „gpt-image-1” kommt das neueste Modell zur Bildgenerierung auf die API – und erlaubt Entwicklern die Erstellung professioneller, anpassbarer Grafiken direkt in den eigenen Tools und Plattformen.   (Bild:  KI-generiert)
Mit „gpt-image-1” kommt das neueste Modell zur Bildgenerierung auf die API – und erlaubt Entwicklern die Erstellung professioneller, anpassbarer Grafiken direkt in den eigenen Tools und Plattformen.
(Bild: KI-generiert)

OpenAI hat sein neues Bildmodell „gpt-image-1“ für die Images API veröffentlicht. Laut Angaben des Unternehmens soll das Modell in der Lage sein, Bilder in verschiedenen Stilen zu erzeugen, Text korrekt darzustellen sowie Weltwissen und Richtlinien bei der Generierung zu berücksichtigen. Die Integration in die API erlaubt Entwicklern, diese Fähigkeiten direkt in eigene Anwendungen einzubinden.

Das Modell ist nativ multimodal ausgelegt und kann sowohl mit Texteingaben als auch mit Bildprompts umgehen. Unternehmen und Entwickler sollen damit flexible Anwendungsfälle umsetzen können, etwa im E-Commerce, in der Kreativwirtschaft oder in internen Tools zur Visualisierung.

Bildgenerierung auf Plattformniveau

Die API unterstützt neben Text-zu-Bild auch Bildbearbeitung und Bild-zu-Bild-Funktionalität. Laut Dokumentation lassen sich mehrere Parameter feinjustieren, darunter die Bildqualität, die Anzahl der erzeugten Bilder, die Transparenz des Hintergrunds und das Ausgabeformat (PNG, JPEG oder WebP). Ein spezieller „moderation“-Parameter erlaubt es, die Empfindlichkeit der Inhaltsfilterung zu steuern. Die Voreinstellung ist „auto“, optional kann sie auf „low"“ gesetzt werden, was die Filterung lockert.

OpenAI betont, dass die über die API erzeugten Bilder in ihrer Qualität und Vielfalt denen entsprechen, die Nutzer aus ChatGPT kennen. Neu ist, dass Unternehmen nun auf Systemebene Zugriff erhalten. Das könnte die Grundlage für automatisierte und skalierbare Bildprozesse bilden.

Einsatz in der Praxis

Mehrere Unternehmen haben die Bildgenerierung bereits in eigene Produkte eingebaut. Dazu zählen laut OpenAI unter anderem Adobe, Canva, Hubspot, Figma oder Wix. Die Anwendungsfälle reichen von einfachen Designhilfen über Marketing-Visuals bis hin zu automatisierten Slideshows oder Benutzeroberflächen.

Im OpenAI-Playground kann das Modell getestet werden. Zudem steht ein offizieller Guide zur Verfügung, der die Konfiguration und Nutzung in der API erläutert.

Zwischen Anpassung und Kontrolle

Mit der API-Erweiterung öffnet OpenAI die Tür für neue Bildanwendungen in skalierbaren Architekturen. Gleichzeitig rückt die Frage nach Verantwortung und Kontrolle in den Vordergrund. Der moderation-Parameter dürfte dabei eine Schlüsselrolle spielen, da er je nach Anwendungsfall den Spagat zwischen Kreativität und Inhaltssicherheit beeinflusst.

Mehr als nur ein Feature

Die Einführung von gpt-image-1 in die API ist kein isoliertes Update, sondern Teil eines größeren Trends. Generative KI wird zunehmend nicht nur als Endnutzer-Tool, sondern als Infrastruktur für digitale Geschäftsprozesse verstanden. Damit könnte gpt-image-1 zum Baustein für ein breites KI-Ökosystem werden – vergleichbar mit der Einführung von Cloud-Diensten in der Vergangenheit.

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