KI-Schnittstelle für Unternehmensdaten Moresophy startet ContextChat

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Das Münchner Unternehmen Moresophy hat mit ContextChat eine neue Lösung vorgestellt, die unternehmensinterne Datenquellen über ein KI-Interface verknüpfen soll. Der Ansatz zielt auf ein einheitliches semantisches Verständnis und eine sichere, kontextbezogene Abfrage von Wissen in Organisationen.

Moresophy stellt ContextChat für Firmen vor: KI-gestütztes Interface für den Zugriff auf interne Unternehmensdaten über ein semantisches Suchsystem.(Bild:  Moresophy)
Moresophy stellt ContextChat für Firmen vor: KI-gestütztes Interface für den Zugriff auf interne Unternehmensdaten über ein semantisches Suchsystem.
(Bild: Moresophy)

Mit ContextChat will Moresophy einen zentralen Zugang zu unternehmensinternem Wissen schaffen. Das System basiert auf der semantischen Analyse-Engine „ContextSuite“ und soll Nutzern ermöglichen, natürliche Fragen an verschiedene Datenquellen zu stellen – etwa an Dokumente, E-Mails, Protokolle oder Kundenanfragen. Die KI liefert auf Basis dieses Kontextwissens präzise Antworten und verweist auf die jeweils relevanten Textstellen.

Die Anwendung richtet sich an Unternehmen, die viele unstrukturierte Daten verwalten, etwa aus der Kundenkommunikation oder dem internen Wissensmanagement. Die semantische Indizierung erfolgt laut Anbieter ohne aufwendige Trainings oder proprietäre LLMs. Stattdessen werde auf bestehende Inhalte und unternehmenseigene Begriffsmodelle zurückgegriffen.

Beispiele für Einsatzfelder sieht Moresophy in den Bereichen Analytics, Kundenservice, Compliance und Wissensbereitstellung. Der Zugriff auf Informationen sei rollenbasiert regelbar. Unternehmen könnten etwa sicherstellen, dass vertrauliche Inhalte nicht in generative KI-Modelle fließen.

ContextChat unterscheide sich von allgemeinen KI-Chatbots durch die tiefe Integration in unternehmensspezifische Datenkontexte. Laut Moresophy bleibt das System dabei auf die firmeneigenen Inhalte beschränkt, ohne auf externe Modelle angewiesen zu sein.

Die Lösung kann laut Anbieter in bestehende IT-Infrastrukturen eingebunden werden. Als Frontend dient ein Chat-Interface, das Antworten, Quellen und semantische Zusammenhänge anzeigt. Zusätzlich lässt sich ContextChat um Funktionen wie semantische Dashboards, Trendanalysen oder Ontologie-Management erweitern.

Die Plattform unterstütze zudem klassische APIs zur Einbindung in Workflows oder Datenpipelines. Damit könne ContextChat auch für Data Scientists oder Fachabteilungen eine Brücke zwischen Analyse und operativem Wissen schlagen.

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