KI-Modelle auf Azure Microsoft schließt Partnerschaft mit Mistral AI

Von Alexander Siegert 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Nach Open AI gibt es nun auch namhafte Unterstützung für das französische KI-Startup Mistral AI. Dessen zukünftige KI-Entwicklung soll auch auf Microsoft Azure AI ihren Platz finden. Weiterhin kündigt das Startup sein neues Modell Mistral Large an.

Microsoft geht in Sachen KI nun mit OpenAI und Konkurrent Mistral AI gemeinsame Wege.(Bild:  dimensdesign - stock.adobe.com)
Microsoft geht in Sachen KI nun mit OpenAI und Konkurrent Mistral AI gemeinsame Wege.
(Bild: dimensdesign - stock.adobe.com)

Microsoft investiert weiter in Künstliche Intelligenz und gibt eine mehrjährige Partnerschaft mit Mistral AI bekannt. Anfang 2023 hatte sich Microsoft zunächst große Anteile an dem Anbieter OpenAI gesichert, nun arbeitet der Tech-Konzern auch mit Mistral AI zusammen. Das Pariser Unternehmen um CEO Arthur Mensch gilt zusammen mit Aleph Alpha als einer der europäischen Hoffnungsträger in Sachen KI und erhält durch die Partnerschaft Zugang zur KI-Infrastruktur von Azure, um seine LLMs zu entwickeln. Im Gegenzug werden die Mistral-Modelle in Azure AI Studio und dem Azure Machine Learning Catalog verfügbar gemacht. So sollen die Modelle bei Microsoft-Kunden beworben und weltweit vertrieben werden. Beide Partner wollen in Zukunft auch Versuche unternehmen, speziell angepasste Modelle für ausgewählte Kunden im europäischen öffentlichen Sektor zu testen.

Weiteres kommerzielles KI-Modell

Weiterhin kündigte Mistral AI ein neues Modell an, das auf den Namen Mistral Large hört und im Gegensatz zu den bisherigen Modellen nicht mehr quelloffen sein wird. Es soll in Zukunft das kommerzielle Flagschiff-Model bilden. Laut Unternehmen landet es nach häufig verwendeten Benchmarks knapp hinter GPT-4 abschneiden. „Wir haben Mistral Large mit dem Azure AI Studio in einem Anwendungsfall getestet, der auf interne Effizienz abzielt. Die Leistung war vergleichbar mit State-of-the-Art-Modellen, mit sogar besserer Latenz“, berichtet Philippe Rambach, Chief AI Officer bei Schneider Electric. Gehostet wird das Modell auf der eigenen Infrastruktur La Plateforme und es ist auch über Azure AI Studio und Azure Machine Learning verfügbar. Auch einen neuen Chatbot hat das Unternehmen neu im Programm. „Le Chat“ basiert auf den verschiedenen Modellen von Mistral AI.

Die Bereitschaft zur Investition in Künstliche Intelligenz ist groß. Der Markt für generative KI soll Schätzungen zufolge bis 2026 weltweit auf 65 Milliarden Dollar anwachsen. Bei Microsoft scheint man zumindest in Zukunft nicht mehr ausschließlich auf ein Pferd setzen zu wollen, um im KI-Markt präsent zu sein.

(ID:49934963)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu Big Data, Analytics & AI

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung